ich sehe, dass ein paar unverdrossene sich immer noch hierher verirren.
das tut gut, und ich werde wieder regelmäßiger bloggen.
ich nehme es mir fest vor.
nur ist es im moment so viel, so viel, so viel.
arbeit, kind, freiberufliche arbeit, haushalt und nochmal arbeit.
dass man in den großen dingen des lebens klarer sieht, heißt noch lange nicht, dass man die kleinen auf die reihe bekommt.
aber wir versuchen es.
jetzt, wo unsere große krankheitswelle wieder abzuebben scheint, mit erkältungen, grippe, bronchopneumonie.
ich schaue einfach hinaus aus dem fenster, sehe den schnee auf dem tannenbaum draußen, vom laternenlicht beschienen, versuche kraft zu schöpfen aus jedem kleinen wunderbaren winzigen augenblick.
ist es nicht ein wunder, dass man lebt und glücklich ist und gesund?
was soll da noch groß eine rolle spielen?
das die ersten unsortierten wirren gedanken nach langer blog-pause.
Posts mit dem Label der normale wahnsinn werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Montag, 16. Februar 2009
Mittwoch, 24. September 2008
immer noch malade
und natürlich gestern morgen prompt eine halbe stunde verschlafen.
bei der gelegenheit zum ersten mal wahrgenommen, dass es ja wirklich noch stockfinster ist um halb sieben.
guten morgen herbst.
durch die wohnung gehechtet, zeug zusammengesucht, taxizentrale angerufen, denn den bus hätte ich sowieso nicht mehr geschafft. fünf minuten vor dem abflug noch ein zettelchen für meine beiden jungs geschrieben und sogar die kiga-tasche gepackt, einfach aus einem mütterlichen trotz-liebe-gefühl heraus, wenn die mamas unter euch wissen, was ich meine.
im verlag mit matschbirne im meeting gesessen und dem weltkriegsfrontvokabular des senior-chefs zugehört: "da müssen wir jetzt losschlagen..."
es gibt dinge, die werden sich nicht mehr ändern. alle hören zu und eigentlich nicht, schauen aus dem fenster oder die wand an und denken sich ihren teil (oder eben nix.)
ich war froh, die kollegen wiederzusehen (naja, einige bestimmte kollegen), aber dann war ich auch froh, wieder wegfahren zu können und erstmal wieder mein kleines, trautes, einsames home-office aufzumachen.
hoffentlich dann ab morgen ohne matschbirne.
bei der gelegenheit zum ersten mal wahrgenommen, dass es ja wirklich noch stockfinster ist um halb sieben.
guten morgen herbst.
durch die wohnung gehechtet, zeug zusammengesucht, taxizentrale angerufen, denn den bus hätte ich sowieso nicht mehr geschafft. fünf minuten vor dem abflug noch ein zettelchen für meine beiden jungs geschrieben und sogar die kiga-tasche gepackt, einfach aus einem mütterlichen trotz-liebe-gefühl heraus, wenn die mamas unter euch wissen, was ich meine.
im verlag mit matschbirne im meeting gesessen und dem weltkriegsfrontvokabular des senior-chefs zugehört: "da müssen wir jetzt losschlagen..."
es gibt dinge, die werden sich nicht mehr ändern. alle hören zu und eigentlich nicht, schauen aus dem fenster oder die wand an und denken sich ihren teil (oder eben nix.)
ich war froh, die kollegen wiederzusehen (naja, einige bestimmte kollegen), aber dann war ich auch froh, wieder wegfahren zu können und erstmal wieder mein kleines, trautes, einsames home-office aufzumachen.
hoffentlich dann ab morgen ohne matschbirne.
Montag, 22. September 2008
na klar doch
ewigkeiten (alles ist relativ für eltern von kindergartenkindern) keine erkältung hier mehr als gast gehabt.
aber natürlich muss sie jetzt kommen. schleicht sich hier einfach ein, streckt mir die zunge raus und sagt: "äätsch, ich weiß doch, dass du morgen produktionsmeeting hast. was hast du erwartet? das konnte ich mir doch nicht entgehen lassen, dich in dem moment zu besuchen, in dem du mich am wenigsten gebrauchen kannst! so bin ich nunmal!" sagt's und nistet sich in meinem wattekopf ein. ärrh...
wenigstens bleibt der bienenpapa cool und gelassen und schmeißt den laden.
aber natürlich muss sie jetzt kommen. schleicht sich hier einfach ein, streckt mir die zunge raus und sagt: "äätsch, ich weiß doch, dass du morgen produktionsmeeting hast. was hast du erwartet? das konnte ich mir doch nicht entgehen lassen, dich in dem moment zu besuchen, in dem du mich am wenigsten gebrauchen kannst! so bin ich nunmal!" sagt's und nistet sich in meinem wattekopf ein. ärrh...
wenigstens bleibt der bienenpapa cool und gelassen und schmeißt den laden.
Donnerstag, 3. Juli 2008
ganz ganz ungünstig ist es, wenn man dem kindelein morgens seine stulle für den kiga schmieren will, aber aus der brottüte ein ohrenkneifer krabbelt... (wir haben gestern abend auf der terrasse abendbrot gegessen, da hat er wohl den weg in die tüte gefunden...)
äh-iih-örgs...
wenn man dann gezwungen ist, erstens diesen ohrenkneifer zu entfernen (nochmal äh-iih-örgs), zweitens die gesamte brottüte auf das eventuelle vorhandensein weiterer ohrenkneifer abzusuchen und drittens das kindlein brüllt, weil es jetzt endlich, endlich seinen kakao haben will.
ja, so fängt ein wunderschöner morgen an.
äh-iih-örgs...
wenn man dann gezwungen ist, erstens diesen ohrenkneifer zu entfernen (nochmal äh-iih-örgs), zweitens die gesamte brottüte auf das eventuelle vorhandensein weiterer ohrenkneifer abzusuchen und drittens das kindlein brüllt, weil es jetzt endlich, endlich seinen kakao haben will.
ja, so fängt ein wunderschöner morgen an.
Mittwoch, 2. Juli 2008
tatendrang
einer welle der erschöpfung folgt immer unweigerlich eine welle des tatendrangs - dieses mal ganz mütterlich-vorbildlich auf das wohl und gedeihen des kindeleins ausgerichtet.
darum war es jetzt auch wieder einige zeit so still hier im blog.
heute morgen hatte ich endlich den termin beim kinderarzt des landkreises bezüglich der sogenannten frühförderung des bienenkindleins. das heißt, ihm soll in punkto motorik (v.a. grobmotorik: hüpfen, laufen, springen etc.) ein bisschen auf die sprünge geholfen werden. das hatte zwar schon sein kinderarzt festgestellt, aber es musste nun eben noch von einem zweiten bestätigt werden. diese bestätigung haben wir jetzt, und nun könnte es theoretisch losgehen. aber nur theoretisch. denn der "fall" [sic] muss erst wieder einem ausschussgremium vorgelegt werden, und dieses tagt erst im september, sodass wir vor oktober vermutlich hier nicht weiterkommen. in dieser zeit bemühe ich mich nun nach leibeskräften, verschiedene andere dinge wiederholt abklären zu lassen: z.b. steht ein hörtest an beim hno-arzt, verbunden mit einer sprachtherapeutischen einschätzung und ggf. überweisung zum logopäden; und einen augenarzt-termin haben wir morgen nachmittag (sollte nicht das angekündigte schwere unwetter dazwischenkommen) - denn ich will es jetzt auch ein für allemal wissen: wenn er die stufe direkt vor sich nicht sieht und hinklatscht: ist er dann einfach ungeschickt und zu verträumt oder kann er die stufe schlicht und ergreifend nicht sehen??
nähere erkenntnisse hierzu dann hoffentlich morgen.
ansonsten hieß das stichwort heute: backofen.
aber wohl nicht nur hier. 34 grad = gefühlte 120 grad.
nur dem kindlein schien das alles nichts auszumachen: es hatte heute mit seinem freund eifrig eine höhle gebaut, denn draußen war ja ein "dino", der ganz furchtbaren krach gemacht hat. der dino ist dann aber mit seinem "ooßen fahrrad" weggeradelt, musste "nach-haussze", aber an der "ampel" hatte er dann schließlich einen "umfall". tja, sowas blödes, da hat er wohl nicht genug aufgepasst...
heute nachmittag: (zum vergrößern bilder anklicken)
wie, du kommst jetzt schon??? ich bin hier noch grad mit picknick beschäftigt!!

naja, ist doch ok, dass du da bist...

so lässt sich die fahrt nach hause aushalten, soll die sich da vorn mal abstrampeln...

und zuhause hat man ja schließlich auch noch zu tun...
darum war es jetzt auch wieder einige zeit so still hier im blog.
heute morgen hatte ich endlich den termin beim kinderarzt des landkreises bezüglich der sogenannten frühförderung des bienenkindleins. das heißt, ihm soll in punkto motorik (v.a. grobmotorik: hüpfen, laufen, springen etc.) ein bisschen auf die sprünge geholfen werden. das hatte zwar schon sein kinderarzt festgestellt, aber es musste nun eben noch von einem zweiten bestätigt werden. diese bestätigung haben wir jetzt, und nun könnte es theoretisch losgehen. aber nur theoretisch. denn der "fall" [sic] muss erst wieder einem ausschussgremium vorgelegt werden, und dieses tagt erst im september, sodass wir vor oktober vermutlich hier nicht weiterkommen. in dieser zeit bemühe ich mich nun nach leibeskräften, verschiedene andere dinge wiederholt abklären zu lassen: z.b. steht ein hörtest an beim hno-arzt, verbunden mit einer sprachtherapeutischen einschätzung und ggf. überweisung zum logopäden; und einen augenarzt-termin haben wir morgen nachmittag (sollte nicht das angekündigte schwere unwetter dazwischenkommen) - denn ich will es jetzt auch ein für allemal wissen: wenn er die stufe direkt vor sich nicht sieht und hinklatscht: ist er dann einfach ungeschickt und zu verträumt oder kann er die stufe schlicht und ergreifend nicht sehen??
nähere erkenntnisse hierzu dann hoffentlich morgen.
ansonsten hieß das stichwort heute: backofen.
aber wohl nicht nur hier. 34 grad = gefühlte 120 grad.
nur dem kindlein schien das alles nichts auszumachen: es hatte heute mit seinem freund eifrig eine höhle gebaut, denn draußen war ja ein "dino", der ganz furchtbaren krach gemacht hat. der dino ist dann aber mit seinem "ooßen fahrrad" weggeradelt, musste "nach-haussze", aber an der "ampel" hatte er dann schließlich einen "umfall". tja, sowas blödes, da hat er wohl nicht genug aufgepasst...
heute nachmittag: (zum vergrößern bilder anklicken)
wie, du kommst jetzt schon??? ich bin hier noch grad mit picknick beschäftigt!!
naja, ist doch ok, dass du da bist...
so lässt sich die fahrt nach hause aushalten, soll die sich da vorn mal abstrampeln...
und zuhause hat man ja schließlich auch noch zu tun...
Dienstag, 24. Juni 2008
neue woche, neues glück
ein im doppelten wortsinne gesunder alltag ist wieder eingekehrt. interessanterweise kommt jetzt die erschöpfung in wellen über mich, letzte woche habe ich einfach als rundumdieuhrmamaundkrankenpflegerin durchgemacht, funktioniert und nix gemerkt.
natürlich nörgeln jetzt schon wieder autoren und kollegen: wo ist, wo bleibt, was macht, wann kommt, wie lange noch. etc. etc. aber einige nette kollegen gibts auch, die einfach mal anrufen und fragen: wie geht es dir? und sagen: vergiss den ganzen verlagskram, kümmere dich um dich und deine familie.
nunja. aber man kann ja nicht so einfach aus seiner haut, ich schon gar nicht, die perfektionsmaschine.
natürlich nörgeln jetzt schon wieder autoren und kollegen: wo ist, wo bleibt, was macht, wann kommt, wie lange noch. etc. etc. aber einige nette kollegen gibts auch, die einfach mal anrufen und fragen: wie geht es dir? und sagen: vergiss den ganzen verlagskram, kümmere dich um dich und deine familie.
nunja. aber man kann ja nicht so einfach aus seiner haut, ich schon gar nicht, die perfektionsmaschine.
Montag, 26. Mai 2008
müde bin ich, geh zur ruh
es ist 4 uhr nachmittags.
und ich bin so. entsetzlich. müde.
wie jeden tag um diese uhrzeit. nach acht stunden korrekturlesen, briefe schreiben, telefonieren, nachdenken.
und wie jeden tag würde ich. jetzt. sofort. so. wahnsinnig. gerne. ins. bett. und schlafen.
und wie jeden tag muss ich stattdessen losfahren, mein nach dem kindergarten völlig aufgedrehtes "mama-spiel-mit-mir-und-guck-mit-mir-buch-an-und-hüpf-mit-mir-durch-die-wohnung-und-bitte-nooochmaaaal-hoppe-hoppe-reiter-spielen"-kind abholen.
und meistens schaff ich das dann ganz gut und hab sogar spaß dabei, am spielen, buch anschauen, hüpfen.
nur jetzt.
jetzt. bin. ich. ganz. matt. und. will. nicht.
will. nur. schlafen.
*gähn*
und ich bin so. entsetzlich. müde.
wie jeden tag um diese uhrzeit. nach acht stunden korrekturlesen, briefe schreiben, telefonieren, nachdenken.
und wie jeden tag würde ich. jetzt. sofort. so. wahnsinnig. gerne. ins. bett. und schlafen.
und wie jeden tag muss ich stattdessen losfahren, mein nach dem kindergarten völlig aufgedrehtes "mama-spiel-mit-mir-und-guck-mit-mir-buch-an-und-hüpf-mit-mir-durch-die-wohnung-und-bitte-nooochmaaaal-hoppe-hoppe-reiter-spielen"-kind abholen.
und meistens schaff ich das dann ganz gut und hab sogar spaß dabei, am spielen, buch anschauen, hüpfen.
nur jetzt.
jetzt. bin. ich. ganz. matt. und. will. nicht.
will. nur. schlafen.
*gähn*
Donnerstag, 27. März 2008
jackass
gestern nachmittag hole ich mein kindlein von der krippe ab:
blutige unterlippe.
grund: vom tisch gesprungen.
heute nachmittag hole ich mein kindlein von der krippe ab:
hörnchen: direkt zwischen den augen ein dicker roter wulst.
grund: sandkasteneimer einem anderen kind entrissen, weggerannt und dabei in voller länge auf die steinplatten geklatscht.
(beweisfoto folgt)
aber es gibt ja "ühli" [kühli = kühlkompressen].
blutige unterlippe.
grund: vom tisch gesprungen.
heute nachmittag hole ich mein kindlein von der krippe ab:
hörnchen: direkt zwischen den augen ein dicker roter wulst.
grund: sandkasteneimer einem anderen kind entrissen, weggerannt und dabei in voller länge auf die steinplatten geklatscht.
(beweisfoto folgt)
aber es gibt ja "ühli" [kühli = kühlkompressen].
Dienstag, 26. Februar 2008
und täglich grüßt der virus
es soll nicht unerwähnt bleiben (auch wenn es langsam peinlich-langweilig wird):
gestern mittag durfte ich das kindlein frühzeitig aus der krippe abholen, fiebrig und taumelig.
ta-taa! der nächste infekt. diesmal wieder beim kind.
ein einsamer schöner höhepunkt mit 39,5° um halb drei nachts.
das ist wie ping-pong mit ganzkörpereinsatz.
ergebnis: völlige ermattung. morgens aufstehen und sich fühlen wie 89. mindestens.
den schmerz in seinem ganzen spektrum erfahren: kopf, kiefer, zähne, nacken, rücken, beine, arme, hände (oder gleich alle glieder).
gestern mittag durfte ich das kindlein frühzeitig aus der krippe abholen, fiebrig und taumelig.
ta-taa! der nächste infekt. diesmal wieder beim kind.
ein einsamer schöner höhepunkt mit 39,5° um halb drei nachts.
das ist wie ping-pong mit ganzkörpereinsatz.
ergebnis: völlige ermattung. morgens aufstehen und sich fühlen wie 89. mindestens.
den schmerz in seinem ganzen spektrum erfahren: kopf, kiefer, zähne, nacken, rücken, beine, arme, hände (oder gleich alle glieder).
Dienstag, 19. Februar 2008
unausweichlich
das war ja klar: man kann ja noch so lange dem kindlichen viren- und keimbeschuss standhalten, irgendwann kommt doch die keule. jetzt hat es die bieneneltern gleichzeitig erwischt, hatten wir lange nicht, es muss sich ja auch lohnen (für das virus). ich habe heute das kindchen fiebergebeutelt und frostgeschüttelt mit weichen knien aus der krippe abgeholt. da der ehegatte bereits wieder um viertel vor 6 zur arbeit fahren durfte, hatte ich eben das vergnügen der allabendlichen ca. zweistündigen spielen-abendbrot-sandmann-ich-will-noch-nicht-ins-bett-gehen-phase. um es perfekt zu machen, rief kurz vor 6 auch noch mein chef an, immerhin mit einer guten nachricht.
vier paracetamol über den tag verteilt hatten leider keinen wirklichen effekt. stichwort: der schädel platzt gleich. und so gestaltete sich der heutige abend mit dem kindlein auch recht schwierig.
nun, jetzt ist es geschafft, kindchen liegt im bett und brabbelt noch vor sich hin, ich werde mir noch einmal 1g paracetamol geben, nasenspray rechts und links reinjagen, mich ebenfalls ins bettchen begeben und darauf hoffen, dass der morgige tag besser wird.
vier paracetamol über den tag verteilt hatten leider keinen wirklichen effekt. stichwort: der schädel platzt gleich. und so gestaltete sich der heutige abend mit dem kindlein auch recht schwierig.
nun, jetzt ist es geschafft, kindchen liegt im bett und brabbelt noch vor sich hin, ich werde mir noch einmal 1g paracetamol geben, nasenspray rechts und links reinjagen, mich ebenfalls ins bettchen begeben und darauf hoffen, dass der morgige tag besser wird.
Montag, 11. Februar 2008
zahl des tages
am sonnen-wochenende die totale verausgabung mit spielplatz, stadtbummel und wochenmarkt (samstag vormittag), gartenarbeit (samstag nachmittag), fahrradtour am fluss entlang (sonntag vormittag; wobei wir nicht mit derartigen überschwemmungen gerechnet hatten und nach der hälfte der strecke umkehren mussten; dafür haben wir zu guter letzt am flussufer "teine in wasser werfen" gespielt).
sonntag nachmittag benahm ich mich dann recht rabenmütterlich, ließ die beiden jungs alleine spielen und schlief und las abwechselnd auf dem lesesessel.
heute vormittag noch großen schuh-(lagerräumung!) und windeleinkauf erledigt, nachmittags mit dem bienenkindlein in den supermarkt ("ötchen haben!" "ärchenwurst haben!" "mama, eier nich ergessen! eier nich unterfallen! eier sonst aputt!"), das kindlein mit dem "ötchen" (brötchen) samt einkäufen in den anhänger verfrachtet, nach hause, kartoffelsuppe gekocht und zwei kleine geburtstagspaketbriefchen geschrieben und geschnürt.
so langsam macht sich totale ermattung breit.
die zahl des tages ist übrigens 2042. heute kam nämlich mein rentenbescheid. 2042, das ist das jahr, in dem ich (aber auch nur voraussichtlich) in rente gehen darf. die geschätzte rente (diese aber auch nur, wenn ich bis 2042 durchmaloche und nicht weniger verdiene) liegt im dreistelligen bereich. merkwürdiger war nur noch die erkenntnis, dass ich jetzt noch mehr jahre arbeiten muss als ich erst auf dieser welt bin.
na, dann mal los.
*sagt die bienenkönigin und haut für den überaus geschätzten arbeitgeber noch eine stunde in die tasten*
sonntag nachmittag benahm ich mich dann recht rabenmütterlich, ließ die beiden jungs alleine spielen und schlief und las abwechselnd auf dem lesesessel.
heute vormittag noch großen schuh-(lagerräumung!) und windeleinkauf erledigt, nachmittags mit dem bienenkindlein in den supermarkt ("ötchen haben!" "ärchenwurst haben!" "mama, eier nich ergessen! eier nich unterfallen! eier sonst aputt!"), das kindlein mit dem "ötchen" (brötchen) samt einkäufen in den anhänger verfrachtet, nach hause, kartoffelsuppe gekocht und zwei kleine geburtstagspaketbriefchen geschrieben und geschnürt.
so langsam macht sich totale ermattung breit.
die zahl des tages ist übrigens 2042. heute kam nämlich mein rentenbescheid. 2042, das ist das jahr, in dem ich (aber auch nur voraussichtlich) in rente gehen darf. die geschätzte rente (diese aber auch nur, wenn ich bis 2042 durchmaloche und nicht weniger verdiene) liegt im dreistelligen bereich. merkwürdiger war nur noch die erkenntnis, dass ich jetzt noch mehr jahre arbeiten muss als ich erst auf dieser welt bin.
na, dann mal los.
*sagt die bienenkönigin und haut für den überaus geschätzten arbeitgeber noch eine stunde in die tasten*
Dienstag, 5. Februar 2008
mein ganz privater "super tuesday"
tataaa! schon wieder sitze ich mit einem kranken, hustenden, fiebernden kindlein zuhause; fieber nicht dramatisch, um 38,2, aber der husten hört sich nicht gut an und ich überlege, heute nachmittag meinem ruf als überbesorgte, leicht neurotische mutter gerecht zu werden und mit dem kindlein beim kinderarzt vorzusprechen. (stichwort für alle leicht überbesorgten, neurotischen mütter: "nur mal abhören".)
nun liegt hier so viel arbeit (auf dem schreibtisch, vom haushalt red ich erst gar nicht), das ich einerseits angesichts der papierberge in schockstarre verfalle, andererseits mich aber auch nicht wirklich aufraffen kann, irgendetwas in der bienenkind-mittagsschlafzeit anzufangen, um es dann nach anderthalb stunden wieder abzubrechen.
unser computer ist immer noch kaputt (was mittlerweile eine zärtliche liebesbeziehung zwischen mir und dem laptop entstehen lässt); gestern nachmittag wieder bei den netten jungs in thüringen ("serviceteam") angerufen, wo mir ein äußerst gelassener mitarbeiter mit etwas schleppender stimme erklärte, der "service" sei heute (also gestern, was habt ihr die letzte woche gemacht, ihr trottelchen) erst "ausgelöst" worden. hm. und im übrigen hätte ich glück, denn der garantiefall sei am letzten tag der garantie "ausgelöst" worden (wobei ich mir nicht sicher war, ob das als glückwunsch oder als vorwurf gemeint war). ich bedankte mich artig und erhielt nun heute eine "servicenummer", mit deren hilfe ich meinen "aktuellen workorder-auftrag" (liebe engländer, wir können wirklich nichts dafür! wir sind so!) einsehen kann. heute steht die hoffnungstiftende zeile da: "ersatzteile werden beschafft".
ich werde weiter berichten.
wirklich spannend ist es natürlich nur beim "richtigen" super tuesday: für alle, die sich dafür interessieren, seien die artikel auf spiegel-online und in der berliner zeitung ans herz gelegt.
nun liegt hier so viel arbeit (auf dem schreibtisch, vom haushalt red ich erst gar nicht), das ich einerseits angesichts der papierberge in schockstarre verfalle, andererseits mich aber auch nicht wirklich aufraffen kann, irgendetwas in der bienenkind-mittagsschlafzeit anzufangen, um es dann nach anderthalb stunden wieder abzubrechen.
unser computer ist immer noch kaputt (was mittlerweile eine zärtliche liebesbeziehung zwischen mir und dem laptop entstehen lässt); gestern nachmittag wieder bei den netten jungs in thüringen ("serviceteam") angerufen, wo mir ein äußerst gelassener mitarbeiter mit etwas schleppender stimme erklärte, der "service" sei heute (also gestern, was habt ihr die letzte woche gemacht, ihr trottelchen) erst "ausgelöst" worden. hm. und im übrigen hätte ich glück, denn der garantiefall sei am letzten tag der garantie "ausgelöst" worden (wobei ich mir nicht sicher war, ob das als glückwunsch oder als vorwurf gemeint war). ich bedankte mich artig und erhielt nun heute eine "servicenummer", mit deren hilfe ich meinen "aktuellen workorder-auftrag" (liebe engländer, wir können wirklich nichts dafür! wir sind so!) einsehen kann. heute steht die hoffnungstiftende zeile da: "ersatzteile werden beschafft".
ich werde weiter berichten.
wirklich spannend ist es natürlich nur beim "richtigen" super tuesday: für alle, die sich dafür interessieren, seien die artikel auf spiegel-online und in der berliner zeitung ans herz gelegt.
Sonntag, 3. Februar 2008
knoten lösen
heute nachmittag saß ich endlich mal wieder im lesesessel, mit einem guten buch ("dieses buch wird ihr leben verändern", grandios) in der einen hand und kaffee in der anderen hand, beobachtete meine beiden jungs beim spielen (stichworte: autos, eisenbahn, polizei, feuerwehr und häuser bauen), dachte an unseren wunderschönen heutigen spaziergang bei blauem himmel, sonnenschein und klarer luft über die felder, und ich fühlte ziemlich deutlich, was es heißt, ein perfektes leben zu haben.
in diesem großen glück sollte man jeden tag schwimmen gehen wie in einem riesigen pool und den ganzen anderen kleinkram, die alltäglichen anfeindungen und zumutungen des lebens, getrost vergessen, oder, wenn das nicht geht, wenigstens dort einordnen, wo sie hingehören, auf ein unteres ende der skala der dinge, die einen beschäftigen - rational, emotional, wie auch immer.
da wären zum beispiel unser computercrash (noch nicht behoben; darum bloggerpause und heutiges not-bloggen vom laptop), erneute unpässlichkeiten (erbrechen) beim bienenkindlein (alles wieder gut), stress mit arbeit/chef (ebenfalls noch nicht behoben) etc. etc.
manche dinge werden sich vielleicht besser lösen (lassen), wenn man nicht wie bekloppt an den verknoteten schnüren herumzerrt. und wenn ein knoten gar zu fest geworden ist, gibts ja immer noch das schwert.
das, liebe (hoffentlich noch treue) leser, ist - nach zugegebenermaßen wieder einmal unerhört langer pause - das wort zum sonntag von der bienenkönigin.
schlaft gut und kommt gut in und durch die woche.
in diesem großen glück sollte man jeden tag schwimmen gehen wie in einem riesigen pool und den ganzen anderen kleinkram, die alltäglichen anfeindungen und zumutungen des lebens, getrost vergessen, oder, wenn das nicht geht, wenigstens dort einordnen, wo sie hingehören, auf ein unteres ende der skala der dinge, die einen beschäftigen - rational, emotional, wie auch immer.
da wären zum beispiel unser computercrash (noch nicht behoben; darum bloggerpause und heutiges not-bloggen vom laptop), erneute unpässlichkeiten (erbrechen) beim bienenkindlein (alles wieder gut), stress mit arbeit/chef (ebenfalls noch nicht behoben) etc. etc.
manche dinge werden sich vielleicht besser lösen (lassen), wenn man nicht wie bekloppt an den verknoteten schnüren herumzerrt. und wenn ein knoten gar zu fest geworden ist, gibts ja immer noch das schwert.
das, liebe (hoffentlich noch treue) leser, ist - nach zugegebenermaßen wieder einmal unerhört langer pause - das wort zum sonntag von der bienenkönigin.
schlaft gut und kommt gut in und durch die woche.
Donnerstag, 13. Dezember 2007
panta rhei
ich entschuldige mich bei allen bloglesern für die lange sendepause.
wenn man nicht mehr zum nachdenken kommt, kommt man eben erst recht nicht mehr zum bloggen.
wir haben hier gerade eine recht arbeits- und erlebnisreiche zeit hinter uns (um mal das furchtbare wort "stress" zu umschreiben), die gerade in dieser woche darin gipfelte, dass die kinderkrippe vom gesundheitsamt geschlossen wurde. und zwar für die gesamte woche.
aber alles hat auch sein gutes: so habe ich ein paar tage zwangsurlaub, in denen ich zwar auch arbeite, aber eben nur das nötigste tue und ansonsten mal so richtig vollzeitmama sein darf.
kehrseite: man schleppt sich abends erschlagen ins bett und schläft nach zwei seiten über dem buch ein.
nunja, genug gejammert.
morgen kommen "omiiii" und "opaa an-ed" zum vorweihnachtlichen besuch. opa bringt "asselmus" mit.
zumindest für einen bewohner des bienenstocks ist die welt völlig in ordnung.
und hier - quasi als entschädigung - zwei bildchen vom bienenkindlein nach dem besuch des "niekellaus":
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