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Freitag, 29. August 2008

schlimmer finger




















wir sind wieder da.

das kindelein redet mittlerweile ununterbrochen.
gesehenes. erlebtes. erfundenes. erdichtetes. alles auf einmal und wild durcheinander. von der laube in großmamas garten über krokodile und dinosaurier, die vor der tür stehen und darauf warten, leute zu fressen ("aber wir haben ja die türen abgeschlossen, mama??!!"), bis hin zu den bauarbeitern, denen er beim hausbauen helfen durfte.
na klar doch.

und heute, ja heute durfte ich nach langer zeit mal wieder am eigenen leib spüren, dass die welt ein schmerz ist. unerträglich. richtig unerträglicher, fieser schmerz.

stichwörter: wespe + finger.












der gatte fragt alle fünf minuten, ob er nicht doch den notarzt holen oder mich gleich ins krankenhaus fahren soll.
aber tippen kann ich ja schon wieder, und heiter bin ich auch.
so wie ich es mir überhaupt angewöhnt habe, allen zumutungen, demütigungen und nackenschlägen des lebens, wespenstichen sowieso, mit heiterkeit zu begegnen.

jetzt noch eine flasche wein aufmachen.
naja, doch besser aufmachen lassen.

wo war nochmal der eisbeutel?

Freitag, 22. August 2008

wir sind dann mal weg

drüben am horizont verschwindet eine landschaft.
ein schnitt in die brust ist der abschied, doch diesmal fällt er aus.
ich will mehr für dich sein als eine schleusenbekanntschaft.
diesmal, mein herz, diesmal fährst du mit.
element of crime

dorthin geht es, zur elbe. der rote reisekoffer ist schon gepackt, die geschenke für die großmama auch, die neuen bilderbücher und der kuschelhase müssen natürlich auch mit.

beinahe wäre alles ins (elbe-)wasser gefallen: ein strahlendes, aber mit vielen, vielen roten pusteln bedecktes gesichtchen schaute mich heute morgen aus dem bettchen an.
aber der kinderarzt gab entwarnung: vermutlich bloß ein sog. kontaktekzem, keine kinderkrankheit.
also: und looos!! (o-ton kindelein)

auf gehts und los.
die welt ist groß.
und schön ist es auf dem buckelwalfloß.
(aus dem derzeitigen lieblingsbuch des kindeleins: "der buckelwal und die kleine schnecke", locker flockig aus dem gedächtnis zitiert)

Montag, 22. Oktober 2007

kalte fingerchen

nach gut dreistündiger bahnfahrt seit dem nachmittag wieder zuhause. das kindchen mit würstchen versorgt, ins bett gelegt und schlaf nachholen lassen. schließlich noch allein in die stadt geradelt, klamotten anprobiert und gekauft (hatte ich am freitag zurücklegen lassen, in der vagen hoffnung, am montag mehr zeit zu haben; wie trügerisch), wieder nach hause, geduscht, haare gewaschen, eine hoste gebügelt, ein hemdchen gebügelt, schminkzeug in die tasche gestopft, beinahe die einladung vergessen, beinahe das handy vergessen, beinahe alles vergessen (außer dem schminkzeug), wieder aufs rad, zum bahnhof, geradeso den zug erwischt, zur buchpräsentation (lektorat: ich; layout: ich; stolz! tolles buch!!:-)) um 18 uhr.
nun sitze ich hier, noch im frisch gebügelten buchpräsentationshosenanzug, fühle mich seltsam unvollkommen und sehr erschöpft. morgen früh muss ich schon wieder los, produktionsmeeting, wer legt diese termine, frage ich mich, während ich mit kalten fingerchen meine projektliste zu ende tippe. habe bestimmt ein drittel vergessen, aber wen schert das schon. der rest wird dann eben mündlich erzählt und ganz antiquiert per hand nachgetragen.
da sind wir doch nicht so, nein.

jetzt aber schnell diese blöde liste ausdrucken und ab ins bett.

wäre doch nur schon mittwoch.

edit 28.10.: ein treuer leser machte mich darauf aufmerksam, dass er nicht weiß, wie "eine hoste bügeln" aussehen soll. ich meinte natürlich die hose und nicht die hostie, aber man weiß ja nie, worauf manche leute so kommen, darum jetzt doch die klarstellung und berichtigung.

Donnerstag, 18. Oktober 2007

auf zur omma!

wir gehen schon wieder auf reisen. diesmal verreist der gesamte bienenstock, und zwar für vier tage zur "omma" und zum "uu-oppa".
wir freuen uns sehr.
kaum zu glauben, was man für einen zweijährigen alles einpacken muss: schlafsack, kuschelkissen, stofftiere (bloß keins vergessen!), bilderbücher en masse, spielkrams (im moment sind puzzles der letzte schrei), ganz zu schweigen von den tonnen an wechselwäsche, da sich kleine jungs ja mit vorliebe dreimal täglich so dreckig machen, dass sie nicht mehr öffentlichkeits-kompatibel sind.

es soll gestreikt werden, aber wir hoffen einfach mal, dass die fernverkehrszüge alle mehr oder weniger pünktlich fahren.
Lilypie Fünfter Ticker