heute abend:
das bienenkind soll augentropfen bekommen.
das schlaue kind legt sich im bettchen auf den bauch, um eben dies zu verhindern.
die schlaue mama weiß: biete dem kindlein immer zwei alternativen an.
also sagt die schlaue mama: "du, hase, du, also entweder ich drehe dich jetzt auf den rücken oder du machst es selbst."
also sagt das schlaue kind: "dann gebe ich keine antwort."
die macht der sprache und ihrer möglichkeiten.
wow.
Posts mit dem Label wortschöpfung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label wortschöpfung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 29. November 2008
Montag, 24. November 2008
streichelzoo und urwald-dschungel
zumindest für ein familienmitglied könnte es gar nicht mehr aufhören mit schneien. zumal immer noch nicht sooo viel heruntergekommen ist, dass es für einen "sneemann" reicht - momentaner herzenswunsch des bienenkindes.
ansonsten: viel schreibtischarbeit und viel erziehungsarbeit. letzteres im moment eigentlich im fulltime-job. das kind - nein - wir sind mitten in der nächsten (und heftigeren) bock-brüll-ich-will-nicht-so-wie-ihr-phase angelangt. wobei: es ist keine phase, sondern es sind eruptionen, die aus dem nichts kommen und einen - also die erziehungsberechtigten - um so kälter erwischen. in sekundenbruchteilen von streichelzoo auf urwald-dschungel.
aber tief durchatmen hilft. notfalls das kind mitten in der schreiattacke (es dringt dann sowieso nichts zu ihm durch) dort stehen/sitzen/liegen lassen, wo es ist.
nach fünf bis zehn minuten ist es dann meist überstanden und das kindlein ist wieder herzallerliebst und zauberhaft.
worum es geht? um "falsch" in den becher gestellte zahnbürsten, um den deckel der cremetube, um den "falschen" pullover und: "neeiiin, die hosze sszieh ich nich aaaaan!", um die anzahl der apfelschnitze. es geht im grunde um nichts, d.h. nie um die sache, sondern ums recht-behalten oder besser macht-behalten und seinen willen bekommen.
die bilder täuschen eben auch ein bisschen.
aber nur ein bisschen.

ansonsten: viel schreibtischarbeit und viel erziehungsarbeit. letzteres im moment eigentlich im fulltime-job. das kind - nein - wir sind mitten in der nächsten (und heftigeren) bock-brüll-ich-will-nicht-so-wie-ihr-phase angelangt. wobei: es ist keine phase, sondern es sind eruptionen, die aus dem nichts kommen und einen - also die erziehungsberechtigten - um so kälter erwischen. in sekundenbruchteilen von streichelzoo auf urwald-dschungel.
aber tief durchatmen hilft. notfalls das kind mitten in der schreiattacke (es dringt dann sowieso nichts zu ihm durch) dort stehen/sitzen/liegen lassen, wo es ist.
nach fünf bis zehn minuten ist es dann meist überstanden und das kindlein ist wieder herzallerliebst und zauberhaft.
worum es geht? um "falsch" in den becher gestellte zahnbürsten, um den deckel der cremetube, um den "falschen" pullover und: "neeiiin, die hosze sszieh ich nich aaaaan!", um die anzahl der apfelschnitze. es geht im grunde um nichts, d.h. nie um die sache, sondern ums recht-behalten oder besser macht-behalten und seinen willen bekommen.
die bilder täuschen eben auch ein bisschen.
aber nur ein bisschen.
Dienstag, 14. Oktober 2008
wortreich singen
nach "wortreich trotzen" jetzt noch ein eintrag.
diesmal zum singen.
denn das unerwähnt zu lassen, wäre ja fatal.
es ist nämlich so, dass das bienenkindlein mittlerweile einen großteil des deutschen volkslied- und kinderliedschatzes text- und melodie-sicher singen kann.
ob es weiß, was "deines schöpfers weiser wille ließ dich jene bahn dort ziehn" heißt, sei jetzt mal dahingestellt, aber es ist unglaublich faszinierend, ihm beim singen dieser und anderer textzeilen zuzuhören und zuzusehen, denn er macht das mit solcher inbrunst und intensität und manchmal auch laustärke, dass einem ganz wohl und weh wird, je nachdem.
aber er lässt es nicht dabei bewenden, nein. es werden auch melodien mit neuen erfundenen texten gesungen.
was mich aber letztens erst einmal völlig aus der bahn geschmissen hat, ist, dass er das eigentlich ganz schöne schlaflied "abend wird es wieder" nach der "drei chinesen mit dem kontrabass"-methode immer wieder verändert hat, indem er alle vokale mit i, e, o, u, a undsoweiter ausgetauscht hat. er sang also: "ibind wird is wiedi" und war dabei ziemlich sicher, ließ selten nur mal einen vokal aus.
meine güte, der kleine mann spricht doch quasi erst seit gestern! und nun das?! woher weiß er denn, wie das funktioniert?!
diesmal zum singen.
denn das unerwähnt zu lassen, wäre ja fatal.
es ist nämlich so, dass das bienenkindlein mittlerweile einen großteil des deutschen volkslied- und kinderliedschatzes text- und melodie-sicher singen kann.
ob es weiß, was "deines schöpfers weiser wille ließ dich jene bahn dort ziehn" heißt, sei jetzt mal dahingestellt, aber es ist unglaublich faszinierend, ihm beim singen dieser und anderer textzeilen zuzuhören und zuzusehen, denn er macht das mit solcher inbrunst und intensität und manchmal auch laustärke, dass einem ganz wohl und weh wird, je nachdem.
aber er lässt es nicht dabei bewenden, nein. es werden auch melodien mit neuen erfundenen texten gesungen.
was mich aber letztens erst einmal völlig aus der bahn geschmissen hat, ist, dass er das eigentlich ganz schöne schlaflied "abend wird es wieder" nach der "drei chinesen mit dem kontrabass"-methode immer wieder verändert hat, indem er alle vokale mit i, e, o, u, a undsoweiter ausgetauscht hat. er sang also: "ibind wird is wiedi" und war dabei ziemlich sicher, ließ selten nur mal einen vokal aus.
meine güte, der kleine mann spricht doch quasi erst seit gestern! und nun das?! woher weiß er denn, wie das funktioniert?!
Montag, 13. Oktober 2008
wortreich trotzen
seit einigen monaten redet das kindchen immer besser, feiner, aufgeklärter, wortreicher, gewitzter, kurz und gut: sich um den verstand. (manchmal seinen, manchmal unseren.)
es redet auch nicht nur viel, es fragt auch viel. noch nicht die klassischen "warum"-fragen, sondern eher fragen der art "mama, weisszzt du, wasz dasz ii-ist?" oder "mama, der mond iszt ja schon da, guck mal!" und da muss man dann natürlich auch anfangen zu erklären.
der neue differenzierte bienenkind-wortschatz führt auch dazu, dass sich das kindchen in seinen trotz- und bockphasen nicht mehr mit einem einfachen "nein!" zufriedengibt.
beispiel?
mama: "räum jetzt bitte dein zimmer auf." kind: "nein, dasz möchte ich jetzsst nicht."
oder:
mama: "du bist müde, wir machen dich jetzt bettfein." kind: "nein, ich glaube, ich möchte jetzsst lieber noch [s]pielen."
oder:
mama: "zieh bitte deine schuhe aus." kind: "aber der papa hat gesszagt, dasz ich die szuhe nich aussziehn mussz!" [was natürlich nicht stimmt, aber probieren geht über studieren - mal hübsch gegeneinander ausspielen...]
oder:
mama: "stell bitte den laster zur seite, sonst fällt man noch drüber!" kind: "nein, dasz mussz so sein, sonszt werden die bauarbeiter aahszeinlich [wahrscheinlich] morgen nich fertig!"
jaja.
undsoweiter.
es gibt außerdem schlagworte, die immer wiederkehren und deren bedeutung dem kindchen gar nicht so klar ist. ich erlaube ihm zum beispiel, morgens vor dem frühstück noch kurz in seinem zimmer zu spielen. was macht das bienenkindchen? es hört zu, klaubt sich seine wortschnipsel zusammen und sagt: "mama, ich geh jetzst noch eine runde [! ] spieeelen!" oder "mama, kann ich noch zssehn miiienutn [!] spiieelen??"
er hat keine ahnung, wie lange zehn minuten sind, aber er erkennt es als zeitbegriff, vermutlich als dehnbaren, wie ja überhaupt alles dehnbar ist in seiner vorstellung: raum, zeit, besitzverhältnisse ("dassz iszt meinssz!") usw.
unglaublich faszinierend.
es redet auch nicht nur viel, es fragt auch viel. noch nicht die klassischen "warum"-fragen, sondern eher fragen der art "mama, weisszzt du, wasz dasz ii-ist?" oder "mama, der mond iszt ja schon da, guck mal!" und da muss man dann natürlich auch anfangen zu erklären.
der neue differenzierte bienenkind-wortschatz führt auch dazu, dass sich das kindchen in seinen trotz- und bockphasen nicht mehr mit einem einfachen "nein!" zufriedengibt.
beispiel?
mama: "räum jetzt bitte dein zimmer auf." kind: "nein, dasz möchte ich jetzsst nicht."
oder:
mama: "du bist müde, wir machen dich jetzt bettfein." kind: "nein, ich glaube, ich möchte jetzsst lieber noch [s]pielen."
oder:
mama: "zieh bitte deine schuhe aus." kind: "aber der papa hat gesszagt, dasz ich die szuhe nich aussziehn mussz!" [was natürlich nicht stimmt, aber probieren geht über studieren - mal hübsch gegeneinander ausspielen...]
oder:
mama: "stell bitte den laster zur seite, sonst fällt man noch drüber!" kind: "nein, dasz mussz so sein, sonszt werden die bauarbeiter aahszeinlich [wahrscheinlich] morgen nich fertig!"
jaja.
undsoweiter.
es gibt außerdem schlagworte, die immer wiederkehren und deren bedeutung dem kindchen gar nicht so klar ist. ich erlaube ihm zum beispiel, morgens vor dem frühstück noch kurz in seinem zimmer zu spielen. was macht das bienenkindchen? es hört zu, klaubt sich seine wortschnipsel zusammen und sagt: "mama, ich geh jetzst noch eine runde [! ] spieeelen!" oder "mama, kann ich noch zssehn miiienutn [!] spiieelen??"
er hat keine ahnung, wie lange zehn minuten sind, aber er erkennt es als zeitbegriff, vermutlich als dehnbaren, wie ja überhaupt alles dehnbar ist in seiner vorstellung: raum, zeit, besitzverhältnisse ("dassz iszt meinssz!") usw.
unglaublich faszinierend.
Donnerstag, 2. Oktober 2008
alternativen zu späteren gehhilfen und rollatoren
heute nach dem baden packe ich das kind in handtuch und bademantel und trage es eben schnell über den (bei uns ungeheizten, kalten - kann ja keiner bezahlen) flur in sein zimmer (noch geht das, der kleine mann wiegt 17 kilo).
sagt doch das kind, als es sich so richtig schön an mich rangekuschelt hat:
"mama, wenn ich mal groß bin, dann kann ich dich auch tragen."
*wegschmelz*
ich nehm dich beim wort.
und so könnte ich jeden tag einen wunderbaren allerliebsten bienenkindermund aufschreiben.
sagt doch das kind, als es sich so richtig schön an mich rangekuschelt hat:
"mama, wenn ich mal groß bin, dann kann ich dich auch tragen."
*wegschmelz*
ich nehm dich beim wort.
und so könnte ich jeden tag einen wunderbaren allerliebsten bienenkindermund aufschreiben.
Dienstag, 30. September 2008
lustig ist das läuseleben...
habe eben das kind vom kiga abgeholt.
es verkündet stolz: "maa-maa, wir ham läääuuse!"
mama [alarmiert]: "ihr habt läuse im kindergarten??"
kind [fröhlich]: "jaaa - und iich aauuch!"
mama [jetzt SEHR alarmiert]: "woher weißt du das? hat dir j. [die erzieherin] auf den kopf geguckt?"
kind [immer noch fröhlich]: "jaa-aa!"
mama [jetzt panisch; sucht nach dem kamm und guckt sich genau das kleine köpfchen an]: "du, schatz, ich kann nichts finden!"
kind [traurig]: "oooch, ich hab aaber lääusse!!"
mama: "aber läuse sind doch nichts schönes, das sind so kleine fiese tierchen, die dir über den kopf krabbeln!"
kind [trotzig]: "doo-ooch, die sollen da [s]piiiielen!"
nee, bitte nicht.
es verkündet stolz: "maa-maa, wir ham läääuuse!"
mama [alarmiert]: "ihr habt läuse im kindergarten??"
kind [fröhlich]: "jaaa - und iich aauuch!"
mama [jetzt SEHR alarmiert]: "woher weißt du das? hat dir j. [die erzieherin] auf den kopf geguckt?"
kind [immer noch fröhlich]: "jaa-aa!"
mama [jetzt panisch; sucht nach dem kamm und guckt sich genau das kleine köpfchen an]: "du, schatz, ich kann nichts finden!"
kind [traurig]: "oooch, ich hab aaber lääusse!!"
mama: "aber läuse sind doch nichts schönes, das sind so kleine fiese tierchen, die dir über den kopf krabbeln!"
kind [trotzig]: "doo-ooch, die sollen da [s]piiiielen!"
nee, bitte nicht.
Freitag, 26. September 2008
kindermund deluxe
(1)
heute abend:
mama: "heute machen wir nur katzenwäsche."
kind: "neeiiinnnn!!!!!"
mama: [??]
kind: "bauarbeiterwäsche!"
wenig später:
mama: "bist du mein kuschelwuschel?"
kind: "neeeiiinnn!!"
mama: [??]
kind: "ich bin ein bauarbeiter!"
[mensch, wie konnte ich das vergessen...]
mama startet einen billigen trick:
mama: "weißt du, bauarbeiter lutschen aber nicht am daumen. ich hab noch keinen bauarbeiter gesehen, der am daumen gelutscht hat."
kind: "dooo-ooch!"
mama: "nee"
kind: "doch, die machen dann die jollerien [= jalousien] runter, dann sieht das keiner, wenn die am daumen lutschen!"
ok, ich gebs auf...
(2)
nicht alle wahrheiten müssen immer ausgesprochen werden:
[das kindlein dremmelt seinen kinderklositz aufs klo]: "ich muss mal pipiiii!"
[nach einer weile, auf dem klo sitzend]: "du brauchst keinen kooo-sitzss, mama!"
mama: "nein, brauch ich nicht."
kind: "dein popo ist zzssu groosz!"
(3)
kind: "maaamaaa???!!!"
mama: "ja?"
kind: "tann ich bitte bitte [!] einen azztkoffer haben?"
mama: "mal sehen."
kind: "musszztu eintaufen!"
mama: "naja, weißt du, so einfach ist das nicht, dafür braucht man geld."
kind: "musszztu teld eintaufen!!"
mama [seufzt]: "DAS geht leider auch nicht. um geld zu verdienen, müssen mama und papa arbeiten."
kind [überlegt] [gesichtchen erhellt sich plötzlich]: "der eihnatzsmann tann doch einen azztkoffer mit-[br]ingen?!!"
ja, ok, gut.
heute abend:
mama: "heute machen wir nur katzenwäsche."
kind: "neeiiinnnn!!!!!"
mama: [??]
kind: "bauarbeiterwäsche!"
wenig später:
mama: "bist du mein kuschelwuschel?"
kind: "neeeiiinnn!!"
mama: [??]
kind: "ich bin ein bauarbeiter!"
[mensch, wie konnte ich das vergessen...]
mama startet einen billigen trick:
mama: "weißt du, bauarbeiter lutschen aber nicht am daumen. ich hab noch keinen bauarbeiter gesehen, der am daumen gelutscht hat."
kind: "dooo-ooch!"
mama: "nee"
kind: "doch, die machen dann die jollerien [= jalousien] runter, dann sieht das keiner, wenn die am daumen lutschen!"
ok, ich gebs auf...
(2)
nicht alle wahrheiten müssen immer ausgesprochen werden:
[das kindlein dremmelt seinen kinderklositz aufs klo]: "ich muss mal pipiiii!"
[nach einer weile, auf dem klo sitzend]: "du brauchst keinen kooo-sitzss, mama!"
mama: "nein, brauch ich nicht."
kind: "dein popo ist zzssu groosz!"
(3)
kind: "maaamaaa???!!!"
mama: "ja?"
kind: "tann ich bitte bitte [!] einen azztkoffer haben?"
mama: "mal sehen."
kind: "musszztu eintaufen!"
mama: "naja, weißt du, so einfach ist das nicht, dafür braucht man geld."
kind: "musszztu teld eintaufen!!"
mama [seufzt]: "DAS geht leider auch nicht. um geld zu verdienen, müssen mama und papa arbeiten."
kind [überlegt] [gesichtchen erhellt sich plötzlich]: "der eihnatzsmann tann doch einen azztkoffer mit-[br]ingen?!!"
ja, ok, gut.
Donnerstag, 17. Juli 2008
and the winner are...
malin und nuufirella! herzlichen glückwunsch!
auflösung:
1) memory [das spiel; ja, das war schwer]
2) jalousie
3) nektarine
4) lokomotive
5) staubsaugen.
seit gestern übrigens noch was neues:
"öpfel" [dazu wildes gestikulieren in der badewanne]. dann dämmerte es mir: stöpsel!
er wollte nix anderes als den stöpsel rausziehen: "wasser läuft jetzss ap! wieda da hoch! dann wieda baaden!" [deutet auf die dusche] ähm, nee, wenns doch so einfach wäre...
jedenfalls gäbe es dann bei der nächsten nebenkostenabrechnung nicht wieder herzattacken deluxe...
auflösung:
1) memory [das spiel; ja, das war schwer]
2) jalousie
3) nektarine
4) lokomotive
5) staubsaugen.
seit gestern übrigens noch was neues:
"öpfel" [dazu wildes gestikulieren in der badewanne]. dann dämmerte es mir: stöpsel!
er wollte nix anderes als den stöpsel rausziehen: "wasser läuft jetzss ap! wieda da hoch! dann wieda baaden!" [deutet auf die dusche] ähm, nee, wenns doch so einfach wäre...
jedenfalls gäbe es dann bei der nächsten nebenkostenabrechnung nicht wieder herzattacken deluxe...
Dienstag, 15. Juli 2008
bienenkindleins wort-quiz
1. "mommiriiie"
2. "jolleriie"
3. "nakkariiene"
4. "okomo-iieve"
5. "taug-augen"
na, wer kann das erraten? bitte geben sie ihre tipps ab.
auflösung demnächst.
[und ja, das sind fünf gründe, zum logopäden zu gehen...]
2. "jolleriie"
3. "nakkariiene"
4. "okomo-iieve"
5. "taug-augen"
na, wer kann das erraten? bitte geben sie ihre tipps ab.
auflösung demnächst.
[und ja, das sind fünf gründe, zum logopäden zu gehen...]
Freitag, 11. Juli 2008
regenpause
und als nach 48 stunden der himmel einmal gnädig war, der esgießtwieauseimernregen aufhörte und es nur noch tröpfelte, da hieß es im bienenstock: nix wie raus. (wer weiß, wann die nächste gelegenheit ist.) papa fuhr einkaufen, mama schnitt blumen und das kindelein ging ebenfalls seiner arbeit nach ("maaa-maa! neiiin! nich jetzzz! ich hab tsszu tuuun!"), nämlich mit dem laufrad "eintaufen fahrn" (derzeitige lieblingsbeschäftigung).
Mittwoch, 9. Juli 2008
liebe dinos
gespräche am morgen:
bienenkind: "ich bin ein diiiiiinoooo!"
mama: "was, du bist ein dinosaurier?"
b: "jaaa!" [pause] "ich bin ein liiiieber diino!"
m: "ein lieber dino? das ist fein. und was macht ein lieber dino so den ganzen tag?"
b: "vertecken!"
m: "verstecken?"
b: "ja!" [pause] "in den bääuumen!"
m: "hm. und vor wem? dinos sind doch groß, die müssen sich nicht verstecken."
b: [überlegt] "doo-och!" [guckt mich jetzt wissend an] "vor den bösen dinos!"
bienenkind: "ich bin ein diiiiiinoooo!"
mama: "was, du bist ein dinosaurier?"
b: "jaaa!" [pause] "ich bin ein liiiieber diino!"
m: "ein lieber dino? das ist fein. und was macht ein lieber dino so den ganzen tag?"
b: "vertecken!"
m: "verstecken?"
b: "ja!" [pause] "in den bääuumen!"
m: "hm. und vor wem? dinos sind doch groß, die müssen sich nicht verstecken."
b: [überlegt] "doo-och!" [guckt mich jetzt wissend an] "vor den bösen dinos!"
Sonntag, 6. Juli 2008
nicht alle tränen sind von übel
heute nachmittag:
bienenkindlein [brüllt]: "maaa-maaa!!??"
mama: "ja, hier"
b: [immer noch laut] "maa-maa! woo bisszt duuu?"
m: "hier, im kinderzimmer."
b: [mit seufzer] "aachssszooooo..." [kommt ins kinderzimmer gelaufen]
b: "ich abb dich nich geszehn!"
m: "du hast mich nicht gefunden, meinst du?"
b: "nee." [bleibt neben mir stehen, prüft mit kritischem blick, was die mama da gerade macht.]
b: "wasz machsszzt duu daaa??"
m: "ich habe gerade dein zimmer gesaugt."
b: "aaaachsszooooo..."
[pause]
b: "danke."
*bienenmama bricht heimlich vor rührung in tränen aus, sobald sich das kindelein abgewendet hat.*
bienenkindlein [brüllt]: "maaa-maaa!!??"
mama: "ja, hier"
b: [immer noch laut] "maa-maa! woo bisszt duuu?"
m: "hier, im kinderzimmer."
b: [mit seufzer] "aachssszooooo..." [kommt ins kinderzimmer gelaufen]
b: "ich abb dich nich geszehn!"
m: "du hast mich nicht gefunden, meinst du?"
b: "nee." [bleibt neben mir stehen, prüft mit kritischem blick, was die mama da gerade macht.]
b: "wasz machsszzt duu daaa??"
m: "ich habe gerade dein zimmer gesaugt."
b: "aaaachsszooooo..."
[pause]
b: "danke."
*bienenmama bricht heimlich vor rührung in tränen aus, sobald sich das kindelein abgewendet hat.*
Samstag, 14. Juni 2008
kleinkindspezifische sprach- und wissenslücken :-)
kind: "ooooch, es re-get !!"
mama: "es ist doch gut, dass es mal wieder regnet. die bäume, die sträucher, die blümchen und unsere wiese freuen sich darüber. die brauchen auch mal wieder was zu trinken."
kind: "die dinos auch !!"
kind: "gessern waren wir in der tadt !!"
mama: "ja, es war schön mit dir beim stadtbummel." [notiz: das kindlein war wirklich lieb!:-)]
kind: "da haben wir eis tegessn !"
mama: "ja, das haben wir. möchtest du mal wieder mit mir in die stadt gehen, bummeln und ein eis essen?"
kind: "nein !!!! "
mama: "??"
kind: "viiiiele eise !!!"
mama: "es ist doch gut, dass es mal wieder regnet. die bäume, die sträucher, die blümchen und unsere wiese freuen sich darüber. die brauchen auch mal wieder was zu trinken."
kind: "die dinos auch !!"
kind: "gessern waren wir in der tadt !!"
mama: "ja, es war schön mit dir beim stadtbummel." [notiz: das kindlein war wirklich lieb!:-)]
kind: "da haben wir eis tegessn !"
mama: "ja, das haben wir. möchtest du mal wieder mit mir in die stadt gehen, bummeln und ein eis essen?"
kind: "nein !!!! "
mama: "??"
kind: "viiiiele eise !!!"
Montag, 26. Mai 2008
batterie leer
immerhin hab ich dann heute nachmittag noch ausgiebig mit dem bienenkindlein "kleiner kööönig" spielen können. natürlich samt krone. bis ihm einfiel, dass der kleine könig krank ist und einen doktor braucht. und der doktor muss natürlich in einem haus wohnen... ob sich der herr doktor mit so einer mini-laube zufriedengibt? hm... (den tollen lego-krankenwagen mitsamt arztkoffer [!] haben wir leider nicht im bild...)

das bienenkindlein hat übrigens im moment einen faible für "atteriiien" (= batterien). alles, aber auch alles, besitzt selbstverständlicherweise eine "atterie". (angeblich auch das kleine schwarze auto, dass er auf dem foto gerade daraufhin untersucht.)
und so kam heute abend, nach langem spiele-nachmittag und kurz vor dem sandmann-schauen folgender dialog zustande:
b*: "beim arzen auto atterien alle!"
mama: "ich glaube, das auto hat keine batterie!"
b*: "ich glaube doch!" (sic!)
m*: "deine ampel hat eine batterie."
b*: "ja." (pause) "arzes auto auch!"
m* (müde): "wenn du meinst."
b*: "auch du ast atterie?!"
m* (abwesend): "hm."
b*: "deine atterien auch alle???!!!"
m* (grinsend): "oh ja. allerdings. das sind sie."
b*: "meine atterien noch nich alle."
m*: "das glaub ich dir. du gehst aber trotzdem nach dem sandmann ins bett."
b*: "hm." (pause) "ohtej." (= okay)
(und ob seine batterien leer waren... ich sage nur: tiefschlaf nach fünf minuten...)
das bienenkindlein hat übrigens im moment einen faible für "atteriiien" (= batterien). alles, aber auch alles, besitzt selbstverständlicherweise eine "atterie". (angeblich auch das kleine schwarze auto, dass er auf dem foto gerade daraufhin untersucht.)
und so kam heute abend, nach langem spiele-nachmittag und kurz vor dem sandmann-schauen folgender dialog zustande:
b*: "beim arzen auto atterien alle!"
mama: "ich glaube, das auto hat keine batterie!"
b*: "ich glaube doch!" (sic!)
m*: "deine ampel hat eine batterie."
b*: "ja." (pause) "arzes auto auch!"
m* (müde): "wenn du meinst."
b*: "auch du ast atterie?!"
m* (abwesend): "hm."
b*: "deine atterien auch alle???!!!"
m* (grinsend): "oh ja. allerdings. das sind sie."
b*: "meine atterien noch nich alle."
m*: "das glaub ich dir. du gehst aber trotzdem nach dem sandmann ins bett."
b*: "hm." (pause) "ohtej." (= okay)
(und ob seine batterien leer waren... ich sage nur: tiefschlaf nach fünf minuten...)
Donnerstag, 22. Mai 2008
grooßzer kapitän!
gestern fand das kindergarten-vorgespräch statt.
das ist schon wieder so ein schritt: der wechsel von der krippe in den kindergarten steht an, noch vor den sommerferien. was haben wir um diesen platz gekämpft, um diesen platz gebangt. und wir haben es geschafft: das bienenkindlein darf im gleichen haus bleiben, in der gleichen wunderschönen einrichtung mit den riesigen wartelisten.
natürlich waren wir erleichtert zu hören, dass wir den platz haben.
und nun? jetzt schleicht sich bittersüße wehmut durch die hintertür.
unser kind - schon so groß?
unser kind wird im moment so richtig erwachsen, zumindest spielt es erwachsen-sein, und das findet ausschließlich über die sprache statt. da werden uns liebevollen eltern :-) seit neuestem sätze um die ohren gehauen wie: "nein, mama, so geht das nich!" oder "b* ist ein pirat, nein, mama, du nich!" oder "b* ist ein grooßzer kapitän! mama matrooose!" oder (der hammersatz) "mama, hier is dreckig, hier musstu heut noch taugsaugen!"
dann will es "geld" haben, um "eintaufen zu fahren" oder "is das aputt? dann b* eparieren!".
oder das liebe kindlein zuckt bei der frage, wo denn wieder die jacke oder die strümpfe oder sonstwas sei (wir vermissen jeden tag ein kleidungsstück in der krippe, mindestens) mit den schultern und sagt seufzend "ich weißz das nich!"
und so gäbe es so viel zu berichten, so viel.
wenn ich irgendwann mal wieder land sehe (ich hoffe, im juni) werde ich bloggen wie ein weltmeister. :-)
für heute muss ein kleines kapitäns-foto reichen:
(man beachte vor allem die zerschundenen beinchen in allen farbschattierungen)
und das familiengeschenk zum muttertag:

in diesem sinne: euch allen sonnige tage!
das ist schon wieder so ein schritt: der wechsel von der krippe in den kindergarten steht an, noch vor den sommerferien. was haben wir um diesen platz gekämpft, um diesen platz gebangt. und wir haben es geschafft: das bienenkindlein darf im gleichen haus bleiben, in der gleichen wunderschönen einrichtung mit den riesigen wartelisten.
natürlich waren wir erleichtert zu hören, dass wir den platz haben.
und nun? jetzt schleicht sich bittersüße wehmut durch die hintertür.
unser kind - schon so groß?
unser kind wird im moment so richtig erwachsen, zumindest spielt es erwachsen-sein, und das findet ausschließlich über die sprache statt. da werden uns liebevollen eltern :-) seit neuestem sätze um die ohren gehauen wie: "nein, mama, so geht das nich!" oder "b* ist ein pirat, nein, mama, du nich!" oder "b* ist ein grooßzer kapitän! mama matrooose!" oder (der hammersatz) "mama, hier is dreckig, hier musstu heut noch taugsaugen!"
dann will es "geld" haben, um "eintaufen zu fahren" oder "is das aputt? dann b* eparieren!".
oder das liebe kindlein zuckt bei der frage, wo denn wieder die jacke oder die strümpfe oder sonstwas sei (wir vermissen jeden tag ein kleidungsstück in der krippe, mindestens) mit den schultern und sagt seufzend "ich weißz das nich!"
und so gäbe es so viel zu berichten, so viel.
wenn ich irgendwann mal wieder land sehe (ich hoffe, im juni) werde ich bloggen wie ein weltmeister. :-)
für heute muss ein kleines kapitäns-foto reichen:
(man beachte vor allem die zerschundenen beinchen in allen farbschattierungen)
und das familiengeschenk zum muttertag:
in diesem sinne: euch allen sonnige tage!
Dienstag, 1. April 2008
leise, peterchen, leise
abends möchte das bienenkindlein sich zuerst immer alleine die zähne putzen, "vooorputsen" heißt das. natürlich. dann möchte er sich allein die hosen ausziehen, die strümpfe, schlüpfer etc. noch einmal aufs töpfchen setzen. dann beginnt schon das einläuten des abendrituals: "mama, b*[bienenkindlein] buch auszsuchn! mama ute-nacht-eschichte orleszn!" [ja, die anlautenden konsonanten haben sich immer noch nicht zu uns gesellt] dann wird sich gewaschen, die zähne nochmal richtig geputzt, dabei gesungen (das repertoire ist mittlerweile beachtlich, bei den eltern und beim kind), ab und zu gekuschelt, mit "beebi-öl" eingecremt, ein tröpfchen natürlich auch auf die kleine hand; große augen gucken mich an: "mama, noch ein ied ingen!"; dann anziehen ("b* kann das alleine! nein, ich machen!"), und dann, ja dann ist es endlich soweit: mit dem "hasi", der natürlich nichts von der geschichte verpassen darf, wird das vorher "auszdeszuchte" buch vorgelesen, anschließend möchte er noch einmal "beebi-uscheln", schmiegt sich in den arm, um dann plötzlich aufzuspringen und zu sagen: "ein-ettern!", und dann ist er auch schon drin, in seinem kuschelbettchen, man muss natürlich nochmal das "issen [kissen] ichtig machen, issen verrutzsscht!", dann die "uschel-decke" drüber, am besten mit "itzli-bitzli, kleine spinne...", und dann guckt er wieder mit seinen großen braunen augen und sagt: "mama, neues ute-nacht-ebet szagen", und wir beten also: "lieber gott, heute war ein schöner tag, grade so wie ich ihn mag, und du hast mich heut bewacht, drum sag ich dir ganz lieb gute nacht!", und dann sagt der kleine kerl: "der iebe ott be-ütet uns alle, beütet papa, mama, b*, osz-mama, omiii, onkel astjan, ante audja und ---- beebi." [ja, wir werden nochmal tante und onkel!]
und man sitzt neben dem bettchen und flüstert die magischen worte: "gute nacht, mein augenstern", und er flüstert zurück: "ute nacht!", man kann sich nicht sattsehen, aber man muss jetzt raus aus dem kinderzimmer mit dem kleinen bettchen und dem kleinen kerl darin, ein letztes mal seinen duft schnuppern, den geruch aufnehmen und alle schönen momente des tages.
man geht und schließt leise die tür.
und spätestens dann merkt man, wie glücklich und erschöpft man ist.
und man sitzt neben dem bettchen und flüstert die magischen worte: "gute nacht, mein augenstern", und er flüstert zurück: "ute nacht!", man kann sich nicht sattsehen, aber man muss jetzt raus aus dem kinderzimmer mit dem kleinen bettchen und dem kleinen kerl darin, ein letztes mal seinen duft schnuppern, den geruch aufnehmen und alle schönen momente des tages.
man geht und schließt leise die tür.
und spätestens dann merkt man, wie glücklich und erschöpft man ist.
Mittwoch, 26. März 2008
Freitag, 22. Februar 2008
kindermund
heute abend, beim zubettbringen:
bienenkindlein [b]: mama hat brille auf!!
mama [m]: ja, mama trägt eine brille. und trägt [b] auch eine brille?
[b]: nein. [b] mit den augen gucken!!!
bienenkindlein [b]: mama hat brille auf!!
mama [m]: ja, mama trägt eine brille. und trägt [b] auch eine brille?
[b]: nein. [b] mit den augen gucken!!!
Abonnieren
Posts (Atom)