Dienstag, 13. November 2007

a-teerne!

soeben ist das kindlein nach einem aufregenden tag von einer minute auf die andere eingeschlafen.

heute abend waren wir "aterne aufen" (wer braucht schon anlautende konsonanten), und das kindchen hat dieser veranstaltung - man kann es wirklich so sagen - mit heiligem ernst beigewohnt. es war nicht nur mächtig beeindruckt vom sankt-martin-spiel in der kirche, sondern auch von der musik (ein richtiger spielmannszug!:-)) und den vielen lichtern. "dunkel", "kerze", "terne", "icht" (licht) und nochmal "aterne" waren heute die inflationär gebrauchten wörter; und das kindlein singt dazu mit inbrunst "aa-teerne, aa-teerne, onne, ond und terne".

es war total schön, aber jetzt sind auch wir restlos erschöpft.


Samstag, 10. November 2007

sankt martin...

... kann kommen.

ergebnis des gestrigen gemeinsamen laternenbastelns in der kinderkrippe:


ist das nicht niedlich?

Donnerstag, 8. November 2007

welten bauen

jetzt ist sie wohl endlich da, die sogenannte "sprachexplosion". das bienenkindlein redet sich um sinn und verstand, konkreter: es spricht in drei- bis vier-wort-sätzen, spricht prinzipiell alles nach, ergänzt reim- und liedzeilen, verwechselt immer weniger konsonanten, spricht deutlich mehr komplizierte wörter (fast) richtig aus.
das unglaublich faszinierende daran ist, dass unser kindchen uns nun teilhaben lässt an seiner welt. indem es benennt und ausspricht, was es denkt, nimmt es uns mit in seine phantasie.
es erzählt von der "ente", dem rettenden "ufer", dem "hecht", der "bösen wasserratte", dem "schiff", das "putt" (kaputt) geht, und "bauarbeiter kommen" und "helfen".
so wird einigermaßen greifbar (und bleibt doch unfassbar), was in diesem kleinen köpfchen so vor sich geht. vor allem dann, wenn der kleine mann still irgendwo im wohnzimmer sitzt und sich mit seinen lego-steinen, den kleinen tieren, den autos etc. eine kleine welt zusammenbaut.
und ganz versunken ist.

wehe, man stört.

Montag, 5. November 2007

ick

heute war der fotograf im kindergarten. unter anderem wurden auch deshalb gestern dem bienenkindlein die haare geschnitten. damit das ganze selbstverständlicher über die bühne geht, war zuerst der papa dran.

kindlein: "papa haare neiden."
mama: "ja, dem papa werden wir jetzt die haare schneiden."
k: "dann ich dan."
m: "ja, dann bist du dran."
k: "mama nich."
m: "nein, nur du und papa."

und nach dem schneiden:
m: "jetzt siehst du aber schick aus!"
k: "papa jets auch ick!" (mama räumt die haarschneidemaschine weg) "mama nich !"

wie nett.

schöpfung

immer wieder interessant, wie man sich am sonntag in einen arbeitsrausch hineinsteigern kann, am sonntag wohlgemerkt, an dem tag, an dem ja eigentlich alle arbeit zu ruhen hat.
tröstlich der gedanke, dass es auslegungssache ist, an welchem tag gott ruhte: war es ein freitag? ein samstag? ein sonntag? oder gar ein dienstag? schwer zu glauben, dass sich gott mit solchen lappalien aufgehalten hat. erst erschuf gott die erde, dann den menschen. zu welchem zweck? damit der mensch das fernsehen, die nuklearwaffen und die wochentage erschaffen konnte. um sich selbst zu quälen.
naja.
der bienenstock war heute mit ganz prosaischen dingen beschäftigt: terrasse aufräumen und winterfest machen, heidekraut einpflanzen, fenster putzen, staubsaugen, wäsche waschen. außerdem wurden den beiden männlichen bewohnern des bienenstocks die haare geschnitten und das bienenkindlein anschließend gebadet. (baden ist ja eine feine sache, wenn nur nicht das lästige haarewaschen wäre, meint das kindlein und tut das auf brüllende weise kund.)

nach solch einem anstrengenden tag müssen wir uns nun dringend einen ruhetag gönnen.
oder fernsehen, bis der arzt kommt. heute (im fernsehen!) ein erhellendes interview mit dem regisseur hans weingärtner gesehen, der sich für seinen neuen film vier monate lang dem fernsehtrash hingegeben hat (der arme mensch!) und wissenschaftliche studien zum medium fernsehen gelesen hat. fazit: das fernsehen schaltet beim zuschauer irgendwann den frontallappen des gehirns aus.

mein frontallappen soll funktionstüchtig bleiben. also bleibe ich lieber beim lesen.
lesebefehl der woche: "der schatten des windes".
nun aber ab ins bett mit dem neuen buch von john von düffel ("beste jahre").

Dienstag, 30. Oktober 2007

happy birthday...

... deariest sun


all the best for you!
tomorrow on the phone, i hope so.
embracing you.

Sonntag, 28. Oktober 2007

die zeitumstellung...

... sah im bienenstock folgendermaßen aus: das bienenkind trällerte vergnügt vor sich hin ("taaler - andarn!" von taler, taler, du musst wandern), die bienenmama wachte von dem liebreizenden gesang ihres kindleins auf, fühlte sich sagenhaft ausgeschlafen, blickte auf die uhr und wunderte sich über gar nichts mehr: 10.15 uhr zeigte die uhr an, nach neuer winterzeit also 9.15 uhr.

und nun sag ich auch besser gar nichts mehr und wünsche allen lesern eine wunderschöne winterzeit.

und als aufmunterung an alle, die heute nicht so lange schlafen konnten, gebe ich mal einen link weiter (heute von einer guten freundin zugeschickt):
http://birdloversonly.blogspot.com/2007/09/may-i-have-this-dance.html

ansehen und brüllen!

Donnerstag, 25. Oktober 2007

kleines großes glück

es hat doch etwas zauberhaftes, auch anrührendes, zu sehen, wie der zweijährige sohn mit vollkornkeksen, märchenbüchern und entchen-bettwäsche glücklich zu machen ist.

irgendetwas sagt mir, dass das nicht so bleiben wird.

Montag, 22. Oktober 2007

kalte fingerchen

nach gut dreistündiger bahnfahrt seit dem nachmittag wieder zuhause. das kindchen mit würstchen versorgt, ins bett gelegt und schlaf nachholen lassen. schließlich noch allein in die stadt geradelt, klamotten anprobiert und gekauft (hatte ich am freitag zurücklegen lassen, in der vagen hoffnung, am montag mehr zeit zu haben; wie trügerisch), wieder nach hause, geduscht, haare gewaschen, eine hoste gebügelt, ein hemdchen gebügelt, schminkzeug in die tasche gestopft, beinahe die einladung vergessen, beinahe das handy vergessen, beinahe alles vergessen (außer dem schminkzeug), wieder aufs rad, zum bahnhof, geradeso den zug erwischt, zur buchpräsentation (lektorat: ich; layout: ich; stolz! tolles buch!!:-)) um 18 uhr.
nun sitze ich hier, noch im frisch gebügelten buchpräsentationshosenanzug, fühle mich seltsam unvollkommen und sehr erschöpft. morgen früh muss ich schon wieder los, produktionsmeeting, wer legt diese termine, frage ich mich, während ich mit kalten fingerchen meine projektliste zu ende tippe. habe bestimmt ein drittel vergessen, aber wen schert das schon. der rest wird dann eben mündlich erzählt und ganz antiquiert per hand nachgetragen.
da sind wir doch nicht so, nein.

jetzt aber schnell diese blöde liste ausdrucken und ab ins bett.

wäre doch nur schon mittwoch.

edit 28.10.: ein treuer leser machte mich darauf aufmerksam, dass er nicht weiß, wie "eine hoste bügeln" aussehen soll. ich meinte natürlich die hose und nicht die hostie, aber man weiß ja nie, worauf manche leute so kommen, darum jetzt doch die klarstellung und berichtigung.

Donnerstag, 18. Oktober 2007

auf zur omma!

wir gehen schon wieder auf reisen. diesmal verreist der gesamte bienenstock, und zwar für vier tage zur "omma" und zum "uu-oppa".
wir freuen uns sehr.
kaum zu glauben, was man für einen zweijährigen alles einpacken muss: schlafsack, kuschelkissen, stofftiere (bloß keins vergessen!), bilderbücher en masse, spielkrams (im moment sind puzzles der letzte schrei), ganz zu schweigen von den tonnen an wechselwäsche, da sich kleine jungs ja mit vorliebe dreimal täglich so dreckig machen, dass sie nicht mehr öffentlichkeits-kompatibel sind.

es soll gestreikt werden, aber wir hoffen einfach mal, dass die fernverkehrszüge alle mehr oder weniger pünktlich fahren.

Sonntag, 14. Oktober 2007

alles gut

ein sonniger, goldener bücherherbst ist/war das, wie schön.
habe in den letzten vier tagen viele bücher, zu viele bücher gesehen, viele hände geschüttelt, viele kluge, witzige, gute gespräche geführt, viel neues erfahren, viele menschen kennengelernt und einige, richtiger: eine davon, gleich in mein herz geschlossen. ich bin durch messehallen gelaufen, durch den stadtpark von mannheim (und sonne wärmte mir das herz) und noch vor zwölf stunden über den philosophenweg in heidelberg, habe auf den neckar und das heidelberger schloss geschaut ("lange lieb ich dich schon, möchte dich, mir zur lust, mutter nennen..."), saß fünf stunden im zug, und voilá: hier bin ich wieder.
nicht mehr ganz frisch, nicht mehr ganz munter, aber glücklich.
auch, weil ich wieder bei meinen beiden jungs bin und dadurch irgendwie bei mir selbst.

und jetzt weiß ich auch: alles wird gut.

*die bienenkönigin zieht galant die linke augenbraue hoch und verschwindet mit einem lässigen peace-zeichen ins bett*

Montag, 8. Oktober 2007

asselmus

und nun also doch:
habe heute morgen schicksalsergeben von der ärztin zur kenntnis genommen, dass das kindchen mund-hand-fuß-virus hat.
der kleine wird nun die nächsten tage zuhause betüttelt, bekommt seine quarkspeise ("dack-deise"), wenn er danach kräht; sämtliche erziehungsmaßnahmen werden abgemildert oder kommen gar nicht mehr zur anwendung, ich erwähne nur den allabendlichen "ichschreisolangebisichbekommewasichwill"-versuch mit geröteten augen und wangen.
nunja. heute abend war es dann "toss-toot" (toastbrot) mit "assel-muus" (apfelmus, wobei asselmus in einigen ländern dieser erde sicherlich eine ernstzunehmende kulinarische alternative darstellt).
opa m.: asselmus is alle!

so, und jetzt bleiben mir noch zwei tage zeit, mit krankem kindchen im schlepptau, mich auf die buchmesse vorzubereiten, die letzten termine zu machen, ein projekt fertigzustellen, meinen schreibtisch aufzuräumen, die wäsche zu waschen und zu bügeln.
und die gedanken an die tage von donnerstag bis sonntag machen mich froh und doch zugleich sehr wehmütig.

zitat des tages: "man muss sein leben aus dem holz schnitzen, das man zur verfügung hat." theodor storm.

Donnerstag, 4. Oktober 2007

noch-mal ssell

der kelch scheint an uns vorüberzugehen, aber so richtig aufatmen kann ich erst, wenn auch der morgige tag ohne sichtbare krankheitszeichen überstanden ist. mittlerweile ist die hälfte der krippengruppe zu hause...

heute nachmittag war ich mit dem bienenkindlein noch in der stadt ein paar besorgungen machen. nachdem briefmarken, windeln, druckerpapier und apotheken-medikamente-krimskrams gekauft waren, wollte ich mitsamt kindlein eigentlich zurück zum fahrrad. eigentlich.
hier sei die frage erlaubt, ob man nicht diejenigen, die ohne vorwarnung und anlass und irgendeinen triftigen grund mitten in der stadt ein kinderkarussell aufstellen, verklagen, wegsperren, einschließen (und den schlüssel wegwerfen) könnte. das ist nichts anderes als moderne wegelagerei: "was, sie wollen zurück zu ihrem fahrrad? macht zweimal karussell-fahren. wie sie ihrem kind klar machen, dass es nur zwei runden fahren darf, ist ihre sache". und es ist dann auch meine sache, dass das liebe kind auf dem weg zum fahrrad zig mal "noch-mal sselll" schreit und sich heiser brüllt, auch noch den ganzen weg nach hause.

aber pellkartoffeln mit quark am abend machen glücklich und lassen die vielen verpassten "ssell"-runden schnell vergessen.

zitat des tages: "sie können auch ne sechserkarte kaufen. det is dann nen euro billiger."

Dienstag, 2. Oktober 2007

mangel an information

"raus aus den federn! und nicht die warmen schühchen vergessen! es ist sauuukalt da draußen! es ist jeden tag saukalt! aber wo sind wir denn auch? miami beach? wohl kaum! ..."

heute wäre garantiert kein schöner "und täglich grüßt das murmeltier"-tag. und das nicht nur wegen des wetters: ich habe heute fünf (sic!) neue aufträge bekommen, von denen einer bereits bis freitag nächster woche erledigt sein muss, das heißt bis mittwoch abend, denn am donnerstag sitze ich ja schon im zug (der sonne entgegen *insider*). die bügelwäsche stapelt sich bis unters dach. ich kämpfe noch mit dem nachwehen einer erkältung. beim abholen des kindchens wurde ich heute mit der mitteilung erfreut, dass sowohl windpocken (na gut, dagegen ist der kleine geimpft) als auch der sog. "hand-fuß-mund"-virus (ja, den gibts wirklich!) umgeht und unser kleiner bereits erste pustelchen an den beinchen hat. nun könnte es a) eine abgeschwächte form der windpocken sein oder b) dieser sog. "hand-fuß-mund"-virus oder c), was am besten wäre, einfach nur wieder gestresste haut. fiebermessen heute abend ergab beruhigende 37,0 - das kann auch vom schnupfen sein, den das kindchen seit einiger zeit hat.
lassen wir uns also überraschen. wobei die aussicht, in DIESER woche ein krankes kind zu hause zu pflegen, in mir eine leichte panik auslöst.
wie war das gleich: "optimismus ist mangel an information."
wer hat das eigentlich gesagt? und wann?

egal, ich ÜBE mich in gelassenheit, lasse mich jetzt nach dem genuss einer aktren 400 forte ins bett plumpsen und vertiefe mich in die "deathly hallows" (nachdem ich in den letzten wochen alle sechs bände noch einmal verschlungen habe, konnte ich wieder mal nicht bis zum erscheinen der deutschen ausgabe warten).

Samstag, 29. September 2007

nur ein wort

zwischen all dem kuddelmuddel, der gerade im bienenstock und ganz speziell im leben der bienenmama herrscht, sei es nur schnell gesagt, weil es gesagt werden muss (historischer moment sozusagen):
das bienenkindlein hat heute (also gestern) zum ersten mal seinen namen gesagt. ganz stolz und dann auch ganz selbstverständlich. nur ein konsonantenfehler ist drin, der das ganze aber noch niedlicher macht.
die bienenmama war vor freude und schließlich vor rührung ganz hin und weg, und wir tanzten dann noch eine weile durch die wohnung, während das kindlein seinen namen in allen ton- und stimmlagen zum besten gab.

ach.

lied des tages: nur ein wort

Mittwoch, 19. September 2007

zu guter letzt

meez made my day.
aber seht selbst. das schöne ist: man sieht um SO VIELES besser aus.
danke, meez.

mutterglück

in irgendeinem der vielen netten blogs habe ich gelesen:
mutterglück ist das, was die mutter empfindet, wenn die kinder abends im bett sind.
ich weiß wirklich nicht mehr, wo ich es gelesen habe, und ich entschuldige mich hiermit schonmal bei derjenigen für den klau.
heute gehts mir nun definitiv auch mal so. das kindchen war heute nachmittag beim gesprächstermin mit dem neuen hauseigentümer dabei, und es hat dort nicht nur eine ganze flasche bionade (lecker zuckerwasser, sage ich nur) ausgetrunken und dabei fröhlich vor sich hin gepupst, sondern irgendwann auch furchtbar gequengelt. als wir wieder zurück in unserer wohnung waren, fing der radau erst richtig an (und weil der neue eigentümer noch im haus war, dachten wir: "na klasse, jetzt kriegen wir bestimmt gleich die kündigung"), und das ansonsten so ruhige bienenkindchen steigerte sich (hatten wir ja auch lange nicht mehr) in einen richtigen wutbrüllheulanfall hinein, der lange - sehr lange - anhielt.
und jetzt, jetzt schläft er endlich, der kleine unhold.

ich bin noch einigermaßen verrotzt, der ehemann arbeitet, ich habe jetzt noch ca. drei stunden goethe-briefwechsel (neues projekt) vor mir, muss aber eigentlich noch drei andere dinge für den verlag fertig machen, und übermorgen kommt die beste omi der welt, die natürlich auch nicht zwischen den staubmäusen übernachten soll. also muss ich noch heute abend und morgen früh arbeiten und morgen nachmittag irgendwann - mit kindchen im schlepptau - putzen. am freitag ist dann verlagstermin, der auch noch vorbereitet werden will.
warum eigentlich hat der tag nur 24 stunden?
oder:
warum braucht man mehr als fünf stunden schlaf?

ganz zu schweigen davon, dass ich auch mal wieder was für mein äußeres tun wollte - haare schneiden und tönen -, denn so langsam sehe ich aus wie eine mutti, und ich will nicht aussehen wie eine mutti. erst recht nicht will ich am freitag im verlag wie eine mutti aussehen.
wenn die geneigten leserinnen verstehen, was ich meine.

Montag, 17. September 2007

seufzer

schnupfen und brummschädel bei der bienenmama.
nicht fähig, vernünftig korrektur zu lesen. dabei wird mir schon das nächste projekt für mittwoch angedroht. und am freitag kommt "monsieur wichtiger autor" in den verlag.
man möchte alles ganz weit weg schieben, einfach nur abwechselnd die zeit in badewanne und bett zubringen. seinen kopf leer machen.

das bienenkindlein hat heute mittag im schlafraum der krippe, während alle anderen kinder brav schliefen, kleine volksreden gehalten, wie es so schön heißt. kennen wir gar nicht von ihm, unserem langschläfer und kuschelkissenliebhaber.die folge war jedenfalls dann ab 18 uhr deutlich zu spüren: abwechselnd tränen und zornesröte, die augen zusammengekniffen, den mund weit geöffnet zum brüllen. in einer gemeinschaftsaktion wurde das völlig übermüdete kindchen dann zu bett gebracht (mama: zähneputzen und "der kleine angsthase" vorlesen; papa: waschen und gute-nacht-gebet/lied).
drei minuten später schlief das kindchen, der atem durchsetzt mit tiefen seufzern, die kleine brust bebend.
ach, geliebtes kind.

Donnerstag, 13. September 2007

zweiter blog

hierzu und zu anderen dingen werde ich jetzt woanders posten.
es gehört nicht so richtig hierher, aber man muss sich ja mal luft machen. darum: ich freue mich über jeden leser bei www.giftstachel.blogspot.com.

Mittwoch, 12. September 2007

feuerlöscher

nachrichten aus dem bienenstock:
gestern, beim elternabend in der kita, eine schlechte nachricht: der kindergartenplatz ab april nächsten jahres ist immer noch nicht sicher. und ob das kindlein noch "gezogen" werden kann bis zum august (wenn dann das neue kita-jahr anfängt), ist fraglich, denn dazu bräuchte es attest, bescheinigungen und aussagen der erzieherinnen etc.
es ist schwerer, ein kind ein paar monate länger in der krippe zu behalten als ein kind ein jahr lang für die schule zurückzustellen. tut mir leid, aber ich versteh's einfach nicht mehr. wenn man kinderkrippenplätze schafft, dann muss man doch auch daran denken, dass diese kinder irgendwann mal drei jahre alt sind und nach möglichkeit eben NICHT die einrichtung wechseln sollten. wir reden ja hier über KINDER und nicht über autos, die man, wenn das eine parkhaus voll ist, ins nächste schickt.
das ganze verursacht mir langsam aber sicher schlaflose nächte und magenschmerzen. kita-leitung, elternbeirat und stadtelternrat wollen was unternehmen, aber die stadt stellt sich einfach prinzipiell quer.
notfalls heißt es eben: kämpfen, kämpfen, kämpfen. mit attesten und vielleicht mit anwalt.

eine andere nachricht, von der wir noch nicht wissen, ob sie gut oder schlecht ist: das haus, in dem wir wohnen, wurde an einen anderen eigentümer verkauft. nächste woche soll ein erstes gespräch zwischen neuem eigentümer und den mietern stattfinden. wir lassen uns überraschen...

ansonsten bricht nächste woche ein reisemonat an: hildesheim - heidelberg - mannheim (die sonne lacht! *insider*) - frankfurt/main - leipzig. fast alles beruflich, aber ich freue mich unbändig, vor allem auf die heimat. das kinderreisebett ist schon gekauft (nochmals danke an die edle spenderin!).
nun aber noch eine woche arbeiten und mehrere brennende hütten löschen...
(*ebenfalls insider*:-))

Freitag, 7. September 2007

und ist es auch wahnsinn, so hat es doch methode

jetzt will ich es mal ausposaunen:
unser kind ist der ungekrönte könig des kinder-jackass.
(und somit manchmal für die liebenden eltern und andere nahe verwandte kaum wiederzuerkennen.)
das kind rennt los, schmeißt sich MIT ABSICHT hin, betrachtet die zerschrundeten beine, lacht, und rennt weiter. es rennt und wirft sich MIT ABSICHT gegen den sessel. dann wird "au" gesagt, gelacht und weiter gerannt.
es springt auf sesseln, couch, betten und auf seiner kuschelmatratze rum, um sich anschließend auf den boden fallen zu lassen. MIT ABSICHT. das alles ist wahnsinnig komisch, das kind quietscht jedenfalls vor vergnügen, am meisten dann, wenn es nach einem selbst gezählten countdown ("eeiiiinsssz - zzzzeeeiiiii - deeeeiiiii!") auf die "drei" vom hochstuhl nach unten springt.
lustig, lustig.
wir zählen die hörnchen am kopf nicht mehr, die vielen kalten waschlappen, die gegen das kleine köpfchen gepresst wurden, die schrammen, die wunden, die blauen flecke schon gar nicht.

aber am abend, kurz vorm schlafengehen, da wird aus dem rauhbein wieder ein schmusekätzchen, und da muss jeder blauer fleck einzeln weggepustet werden, damit das "aua" auch ja weit weg fliegt. quasi pusten, bis der arzt kommt. oder die lungen leer sind.
aber bloß nicht vergessen, das fenster zu öffnen, denn dann können ja die "auas" nicht raus!

the time is now

satz des tages:
"morgen ist auch noch ein schöner tag, sagte die eintagsfliege."

und darum:
do it.
DO IT!
do it now!
NOW!

*übt sich die bienenkönigin im selbst-in-den-a...-treten und tanzt zum lied des tages um den schreibtisch*

Donnerstag, 6. September 2007

entpackungskünstler

das bienenkindlein backte heute abend gerade sandkuchen mit gänseblümchengarnierung (mama war gnädigerweise als backstuben-aushilfe eingestellt), als gegen 6 die kirchenglocken läuteten. prompt hellte sich das kleine gesichtchen auf: "gockn!", um gleich darauf die logische schlussfolgerung zu ziehen: "happa!"
kinder sind sooo leicht glücklich zu machen.

gestern war eine freundin zu besuch, und natürlich bekam der kleine könig mal wieder ein geschenk (2 jahre alt müsste man sein!). sie konnte es überhaupt nicht fassen, mit welcher "bedächtigkeit" (o-ton freundin) und präzision unser kindlein eine geschenkverpackung öffnen kann. aber wer mit vier monaten schon die etiketten an spielzeug, klamotten und kuscheltieren interessanter findet als das zeugs selbst und mit zwei jahren schon ketten auffädelt und stundenlang schlangen aus knete herstellen kann, sollte auch hier ein gewisses feinmotorisches geschick nicht vermissen lassen. alles andere wäre uns auch wirlich unangenehm. :-)
monsieur war übrigens schwer begeistert von seinem geschenk und konnte nur mühsam davon abgebracht werden, es abends mit ins bett zu nehmen. und so ungefähr siehts aus, nur eigentlich noch viel schöner. (so ein auto würde mir im 1:1-maßstab auch gefallen.)

ansonsten ist ja im augenblick die halbe familienbloggergemeinde mal wieder schwanger und steht vor dem problem der namensfindung für den noch ungeborenen sprössling. allen schwangeren blogger(i)n(nen) sei deshalb wärmstens der artikel zum kevinismus (auch: chantalismus) empfohlen: (gefunden auf uncyclopedia).
in diesem zusammenhang sind auch diese und diese seite sehr lesenswert.
stichwort: "schantalle, geh nisch bei de assis!"

Montag, 3. September 2007

ding dong

mir ist immer noch so ein bissel novemberig.
ist ja auch kein wunder. muss man ja nur einen blick durchs fenster nach draußen werfen.
aber ich konnte auch schon wieder tränen lachen, was natürlich eine wohltat war.
und zwar darüber.

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