Dienstag, 15. Juli 2008

bienenkindleins wort-quiz

1. "mommiriiie"
2. "jolleriie"
3. "nakkariiene"
4. "okomo-iieve"
5. "taug-augen"

na, wer kann das erraten? bitte geben sie ihre tipps ab.
auflösung demnächst.

[und ja, das sind fünf gründe, zum logopäden zu gehen...]

Montag, 14. Juli 2008

stillleben

bienenmamas stillleben:
bienenpapas stillleben:










bienenkindleins stillleben:
heute gabs draußen "sooo viiiel tzsu tuuun!":

unbarmherzig

fängt die neue woche an. aber ich LASSE MIR NICHT MEINE GUTE LAUNE NEHMEN, NEIN! *zungerausstreck*

heute morgen: fahrradständer abgebrochen (rrhhhh), also nach dem wegbringen des kindeleins in die krippe erstmal in die fahrradwerkstatt. noch geschlossen. rrrrrrhhhhh....
also zur post, ein paket an den verlag aufgeben. an meinem schalter natürlich, wie sollte es auch anders sein: computerabsturz. (rrrrrrhhhhhmmmm...) verweifelte kleine postmannäuglein schauten mich an. tja, da konnte ich auch nur ratlos zurückgucken, mit den schultern zucken und mich in mein schicksal ergeben.
wieder in die werkstatt zurückgefahren. 10 euronen für einen neuen ständer gelöhnt (hmpf...).
auf dem weg zu rossmann von zwei älteren herren angepöbelt, hier wäre kein fahrradweg. (aaarrrggghhhh...hmpfffff) doch, liebe mitbürger, das ist auch ein fahrradweg. bitte suchen sie sich doch eine andere freizeitbeschäftigung, als fahrradfahrer anzupöbeln, die sich an die StVo halten. sehen sie bitte nach, da vorne, da ist dieses kleine schild mit dem fahrrad drauf, und darunter steht "frei". hm, was könnte das wohl heißen?

jetzt beiße ich mir seit zwei stunden die zähne an einem titel aus (o-ton chef: "wichtig! sehr wichtig! überaus wichtig! ist eilig! brennt! brennt lichterloh! steht bereits in flammen!")
und überhaupt: man sollte niemandem erzählen, schon gar nicht den kollegen, dass man bald zwei wochen urlaub hat.
(ja, liebe leserinnen und leser, sie haben richtig gehört: urlaub. ferien. freie zeit. telefonstecker rausziehen und all so was.)
die lieben kollegen kommen dann nämlich auf die idee, dass ich doch bitte dieses und jenes und dieses auch bis zum urlaub doch bitte zu ende, fertig, wie auch immer machen soll.

aber ICH bin die, die fertig ist.
flasche leer, sozusagen.

Freitag, 11. Juli 2008

regenpause

und als nach 48 stunden der himmel einmal gnädig war, der esgießtwieauseimernregen aufhörte und es nur noch tröpfelte, da hieß es im bienenstock: nix wie raus. (wer weiß, wann die nächste gelegenheit ist.) papa fuhr einkaufen, mama schnitt blumen und das kindelein ging ebenfalls seiner arbeit nach ("maaa-maa! neiiin! nich jetzzz! ich hab tsszu tuuun!"), nämlich mit dem laufrad "eintaufen fahrn" (derzeitige lieblingsbeschäftigung).


Mittwoch, 9. Juli 2008

liebe dinos

gespräche am morgen:

bienenkind: "ich bin ein diiiiiinoooo!"
mama: "was, du bist ein dinosaurier?"
b: "jaaa!" [pause] "ich bin ein liiiieber diino!"
m: "ein lieber dino? das ist fein. und was macht ein lieber dino so den ganzen tag?"
b: "vertecken!"
m: "verstecken?"
b: "ja!" [pause] "in den bääuumen!"
m: "hm. und vor wem? dinos sind doch groß, die müssen sich nicht verstecken."
b: [überlegt] "doo-och!" [guckt mich jetzt wissend an] "vor den bösen dinos!"

Dienstag, 8. Juli 2008

holdes wesen

ich finde, es lohnt sich, 6 uhr morgens aufzustehen, um den satz zu hören:
"alles in ordnung." (o-ton: kinderarzt, nach blick in die bienenkind-ohren)
mein kindchen übrigens: zauberhaft. charmeur. umgarnt das praxispersonal. und zwar nur mit blicken, so treues-hündchen-artig, von unten nach oben. und der perfekte patient ist er auch: hielt die öhrchen hin, machte den mund auf, brüllte auf aufforderung - und zu aller erheiterung - ein lautes "bääääh!!" mit rausgestreckter zunge.

mir war so

nach veränderung ...

jetzt bin ich die bällchen los ...
(oder doch zu wordpress wechseln...??)

Sonntag, 6. Juli 2008

nicht alle tränen sind von übel

heute nachmittag:

bienenkindlein [brüllt]: "maaa-maaa!!??"
mama: "ja, hier"
b: [immer noch laut] "maa-maa! woo bisszt duuu?"
m: "hier, im kinderzimmer."
b: [mit seufzer] "aachssszooooo..." [kommt ins kinderzimmer gelaufen]
b: "ich abb dich nich geszehn!"
m: "du hast mich nicht gefunden, meinst du?"
b: "nee." [bleibt neben mir stehen, prüft mit kritischem blick, was die mama da gerade macht.]
b: "wasz machsszzt duu daaa??"
m: "ich habe gerade dein zimmer gesaugt."
b: "aaaachsszooooo..."
[pause]
b: "danke."

*bienenmama bricht heimlich vor rührung in tränen aus, sobald sich das kindelein abgewendet hat.*

Freitag, 4. Juli 2008

beobachtet

1. eine ganze nation hat stillschweigend wieder ihre wimpelchen und fähnchen von den autofenstern entfernt. (nur noch einige wenige unverdrossene / vergessliche / durchhaltefanatiker? zeigen "flagge", *räusper, dabei wissen die meisten deutschen laut letzter umfrage nicht einmal, woher ihre fahne kommt, welche geschichte sie hat und was die farben bedeuten).
2. erstaunlich viele menschen waren heute bei nasskaltem, regnerischem wetter mit leichter, luftiger sommerbekleidung samt sandalen bzw. flipflops (die gibts also immer noch) unterwegs, froren dementsprechend und fluchten bei jedem tritt in eine pfütze.
3. und was, bitteschön, soll man davon halten:








in zeiten hoher lebensmittelpreise greift wohl so mancher bundesbürger zu anderen nahrungsquellen. oder wie sollte man sonst das ganze interpretieren?

doch nur verträumt

fazit: es ist doch nur ungeschickt, unser kind, nicht blind.

die äugelein sind ok, ein bisschen weitsichtig ist das kindchen, aber durchaus normal für sein alter. in einem jahr sollen wir wiederkommen zur kontrolle ("sehschule").

Donnerstag, 3. Juli 2008

ganz ganz ungünstig ist es, wenn man dem kindelein morgens seine stulle für den kiga schmieren will, aber aus der brottüte ein ohrenkneifer krabbelt... (wir haben gestern abend auf der terrasse abendbrot gegessen, da hat er wohl den weg in die tüte gefunden...)
äh-iih-örgs...
wenn man dann gezwungen ist, erstens diesen ohrenkneifer zu entfernen (nochmal äh-iih-örgs), zweitens die gesamte brottüte auf das eventuelle vorhandensein weiterer ohrenkneifer abzusuchen und drittens das kindlein brüllt, weil es jetzt endlich, endlich seinen kakao haben will.
ja, so fängt ein wunderschöner morgen an.

Mittwoch, 2. Juli 2008

tatendrang

einer welle der erschöpfung folgt immer unweigerlich eine welle des tatendrangs - dieses mal ganz mütterlich-vorbildlich auf das wohl und gedeihen des kindeleins ausgerichtet.

darum war es jetzt auch wieder einige zeit so still hier im blog.

heute morgen hatte ich endlich den termin beim kinderarzt des landkreises bezüglich der sogenannten frühförderung des bienenkindleins. das heißt, ihm soll in punkto motorik (v.a. grobmotorik: hüpfen, laufen, springen etc.) ein bisschen auf die sprünge geholfen werden. das hatte zwar schon sein kinderarzt festgestellt, aber es musste nun eben noch von einem zweiten bestätigt werden. diese bestätigung haben wir jetzt, und nun könnte es theoretisch losgehen. aber nur theoretisch. denn der "fall" [sic] muss erst wieder einem ausschussgremium vorgelegt werden, und dieses tagt erst im september, sodass wir vor oktober vermutlich hier nicht weiterkommen. in dieser zeit bemühe ich mich nun nach leibeskräften, verschiedene andere dinge wiederholt abklären zu lassen: z.b. steht ein hörtest an beim hno-arzt, verbunden mit einer sprachtherapeutischen einschätzung und ggf. überweisung zum logopäden; und einen augenarzt-termin haben wir morgen nachmittag (sollte nicht das angekündigte schwere unwetter dazwischenkommen) - denn ich will es jetzt auch ein für allemal wissen: wenn er die stufe direkt vor sich nicht sieht und hinklatscht: ist er dann einfach ungeschickt und zu verträumt oder kann er die stufe schlicht und ergreifend nicht sehen??
nähere erkenntnisse hierzu dann hoffentlich morgen.

ansonsten hieß das stichwort heute: backofen.
aber wohl nicht nur hier. 34 grad = gefühlte 120 grad.
nur dem kindlein schien das alles nichts auszumachen: es hatte heute mit seinem freund eifrig eine höhle gebaut, denn draußen war ja ein "dino", der ganz furchtbaren krach gemacht hat. der dino ist dann aber mit seinem "ooßen fahrrad" weggeradelt, musste "nach-haussze", aber an der "ampel" hatte er dann schließlich einen "umfall". tja, sowas blödes, da hat er wohl nicht genug aufgepasst...

heute nachmittag: (zum vergrößern bilder anklicken)

wie, du kommst jetzt schon??? ich bin hier noch grad mit picknick beschäftigt!!














naja, ist doch ok, dass du da bist...














so lässt sich die fahrt nach hause aushalten, soll die sich da vorn mal abstrampeln...














und zuhause hat man ja schließlich auch noch zu tun...

Dienstag, 24. Juni 2008

neue woche, neues glück

ein im doppelten wortsinne gesunder alltag ist wieder eingekehrt. interessanterweise kommt jetzt die erschöpfung in wellen über mich, letzte woche habe ich einfach als rundumdieuhrmamaundkrankenpflegerin durchgemacht, funktioniert und nix gemerkt.
natürlich nörgeln jetzt schon wieder autoren und kollegen: wo ist, wo bleibt, was macht, wann kommt, wie lange noch. etc. etc. aber einige nette kollegen gibts auch, die einfach mal anrufen und fragen: wie geht es dir? und sagen: vergiss den ganzen verlagskram, kümmere dich um dich und deine familie.
nunja. aber man kann ja nicht so einfach aus seiner haut, ich schon gar nicht, die perfektionsmaschine.

Dienstag, 17. Juni 2008

diesen tag bitte streichen

heute habe ich das (seit samstag) fiebrige kindlein mitsamt rucksack und zwei kuscheltieren durch die stadt geschleppt ("mama, kannstu mich taaagn??" *herzbrech*), auf der suche nach der einen apotheke, die das soeben vom kinderarzt verschriebene antibiotikum gegen die eitrige mittelohrentzündung (ta-taaa!) auch vorrätig hatte. nachdem ich diese apotheke im zweiten anlauf gefunden hatte und im begriff war, das kindchen schnellstens nach hause zu fahren, um ihm auch schnellstens die erste antibiotikum-dosis zu verabreichen, rief mich mein mann auf dem handy an: "du, schatz, ähm, mach dir erstmal keine sorgen, ja?, aber, ähm, ich bin gerade auf dem weg ins krankenhaus [zu wem?], ähm, das heißt, ich sitze gerade im krankenwagen [er selbst??!!] [er sitzt und liegt nicht, das ist ein gutes zeichen, oder?] und ähm, ja, ich melde mich nachher wieder, war nur ein kreislaufkollaps, vermute ich. ja, aber bitte mach dir keine sorgen [nö, warum auch], bis später dann."

mann ist wieder zuhause, aber noch nicht genesen. und ich, ja ich setze mir am besten bis freitag ein krankenschwester-häubchen auf, füge mich in mein schicksal, pflege meine zwei jungs und setze mich eben abends an den schreibtisch.

und ja, auch diese woche wird vorbeigehen.
[danke, brüderchen, fürs mutmachen.]

Samstag, 14. Juni 2008

kleinkindspezifische sprach- und wissenslücken :-)

kind: "ooooch, es re-get !!"
mama: "es ist doch gut, dass es mal wieder regnet. die bäume, die sträucher, die blümchen und unsere wiese freuen sich darüber. die brauchen auch mal wieder was zu trinken."
kind: "die dinos auch !!"


kind: "gessern waren wir in der tadt !!"
mama: "ja, es war schön mit dir beim stadtbummel." [notiz: das kindlein war wirklich lieb!:-)]
kind: "da haben wir eis tegessn !"
mama: "ja, das haben wir. möchtest du mal wieder mit mir in die stadt gehen, bummeln und ein eis essen?"
kind: "nein !!!! "
mama: "??"
kind: "viiiiele eise !!!"

Donnerstag, 12. Juni 2008

oranje, oranje!

na, isses nicht herrlich: die deutschen spielen in ihrer verzweiflung alten rumpelfußball von vorgestern und die holländer sind plötzlich titelanwärter.
jetzt kann man gespannt sein, was die deutschen am montag gegen österreich hinlegen.

Montag, 9. Juni 2008

anpfiff!

vorbereitendes kicken und warmlaufen am wochenende. (fußballerbeinchen hat der junge auf jeden fall...)


und heute heißt es:
vooruit, oranje, vooruit!!




Montag, 26. Mai 2008

batterie leer

immerhin hab ich dann heute nachmittag noch ausgiebig mit dem bienenkindlein "kleiner kööönig" spielen können. natürlich samt krone. bis ihm einfiel, dass der kleine könig krank ist und einen doktor braucht. und der doktor muss natürlich in einem haus wohnen... ob sich der herr doktor mit so einer mini-laube zufriedengibt? hm... (den tollen lego-krankenwagen mitsamt arztkoffer [!] haben wir leider nicht im bild...)
















das bienenkindlein hat übrigens im moment einen faible für "atteriiien" (= batterien). alles, aber auch alles, besitzt selbstverständlicherweise eine "atterie". (angeblich auch das kleine schwarze auto, dass er auf dem foto gerade daraufhin untersucht.)
und so kam heute abend, nach langem spiele-nachmittag und kurz vor dem sandmann-schauen folgender dialog zustande:
b*: "beim arzen auto atterien alle!"
mama: "ich glaube, das auto hat keine batterie!"
b*: "ich glaube doch!" (sic!)
m*: "deine ampel hat eine batterie."
b*: "ja." (pause) "arzes auto auch!"
m* (müde): "wenn du meinst."
b*: "auch du ast atterie?!"
m* (abwesend): "hm."
b*: "deine atterien auch alle???!!!"
m* (grinsend): "oh ja. allerdings. das sind sie."
b*: "meine atterien noch nich alle."
m*: "das glaub ich dir. du gehst aber trotzdem nach dem sandmann ins bett."
b*: "hm." (pause) "ohtej." (= okay)

(und ob seine batterien leer waren... ich sage nur: tiefschlaf nach fünf minuten...)

müde bin ich, geh zur ruh

es ist 4 uhr nachmittags.
und ich bin so. entsetzlich. müde.
wie jeden tag um diese uhrzeit. nach acht stunden korrekturlesen, briefe schreiben, telefonieren, nachdenken.
und wie jeden tag würde ich. jetzt. sofort. so. wahnsinnig. gerne. ins. bett. und schlafen.
und wie jeden tag muss ich stattdessen losfahren, mein nach dem kindergarten völlig aufgedrehtes "mama-spiel-mit-mir-und-guck-mit-mir-buch-an-und-hüpf-mit-mir-durch-die-wohnung-und-bitte-nooochmaaaal-hoppe-hoppe-reiter-spielen"-kind abholen.
und meistens schaff ich das dann ganz gut und hab sogar spaß dabei, am spielen, buch anschauen, hüpfen.
nur jetzt.
jetzt. bin. ich. ganz. matt. und. will. nicht.
will. nur. schlafen.
*gähn*

Freitag, 23. Mai 2008

du weißt, wir denken heute ganz viel an dich. wir wünschen uns ganz viel für dich. und wir lieben dich.
genieße den tag mit viel sonne draußen und drinnen.
deine bienen(kindes)kinder


und dann fand ich ein gedicht wieder, was ich vor fast genau zwei jahren in diesem blog aufschrieb. und bin davon immer noch überzeugt, gerührt, ins mark getroffen. wie wahr.

lied mit zwei strophen

die eigenen kinder zu lieben
darf nicht abgelehnt werden.
auch dann nicht,
wenn da etwas lebt und heranwächst,
von dem man feststellt:
es war sehr anders gemeint!
die frage ist außerdem,
wie weit man da überhaupt
zu etwas berechtigt ist
über die verabreichung von vitaminen
und den ankauf von kleidung
hinaus.

die eigenen eltern zu lieben
darf nicht abgelehnt werden.
auch dann nicht,
wenn da etwas lebt und geld zählt,
von dem man feststellt:
ich habe damit nichts gemein!
die frage ist außerdem,
wie weit man überhaupt
zu etwas berechtigt ist
über das abverlangen von geld
und die kleinen lügen im detail.

christine nöstlinger

Donnerstag, 22. Mai 2008

grooßzer kapitän!

gestern fand das kindergarten-vorgespräch statt.
das ist schon wieder so ein schritt: der wechsel von der krippe in den kindergarten steht an, noch vor den sommerferien. was haben wir um diesen platz gekämpft, um diesen platz gebangt. und wir haben es geschafft: das bienenkindlein darf im gleichen haus bleiben, in der gleichen wunderschönen einrichtung mit den riesigen wartelisten.
natürlich waren wir erleichtert zu hören, dass wir den platz haben.
und nun? jetzt schleicht sich bittersüße wehmut durch die hintertür.
unser kind - schon so groß?

unser kind wird im moment so richtig erwachsen, zumindest spielt es erwachsen-sein, und das findet ausschließlich über die sprache statt. da werden uns liebevollen eltern :-) seit neuestem sätze um die ohren gehauen wie: "nein, mama, so geht das nich!" oder "b* ist ein pirat, nein, mama, du nich!" oder "b* ist ein grooßzer kapitän! mama matrooose!" oder (der hammersatz) "mama, hier is dreckig, hier musstu heut noch taugsaugen!"
dann will es "geld" haben, um "eintaufen zu fahren" oder "is das aputt? dann b* eparieren!".
oder das liebe kindlein zuckt bei der frage, wo denn wieder die jacke oder die strümpfe oder sonstwas sei (wir vermissen jeden tag ein kleidungsstück in der krippe, mindestens) mit den schultern und sagt seufzend "ich weißz das nich!"

und so gäbe es so viel zu berichten, so viel.

wenn ich irgendwann mal wieder land sehe (ich hoffe, im juni) werde ich bloggen wie ein weltmeister. :-)

für heute muss ein kleines kapitäns-foto reichen:
(man beachte vor allem die zerschundenen beinchen in allen farbschattierungen)




















und das familiengeschenk zum muttertag:




















in diesem sinne: euch allen sonnige tage!

Donnerstag, 8. Mai 2008

päckchen

da will ich mal wieder aus der versenkung auftauchen.
und mich vor allem erst einmal im namen des bienenkindleins bedanken für die vielen glückwünsche und netten kommentare.
hinter mir liegen drei bepackte wochen, auch in dem sinne, dass "jeder sein päckchen zu tragen hat", bei mir waren es große und kleine.
ich habe ca. 1500 buchseiten in den letzten wochen gelesen, erfasst und gesetzt, mich also für den verlag tot, naja, halbtot gearbeitet. und in den verbleibenden freien stunden (wenige) habe ich dann einfach andere prioritäten gesetzt: ich habe gelesen, über alles mögliche nachgedacht, geschrieben (aber keinen blog), fotos sortiert, meine hände in die erde gegraben und viele blumen gepflanzt, meinem kind beim spielen zugesehen, gute vorsätze gefasst und eine ganz spezielle, besondere beziehung zu einem anderen menschen neu definiert - das schwierigste von allem.

es gibt viel über das bienenkindlein zu berichten. über meinen dreijährigen sohn, der mit aller macht demonstriert, wie stark und unabhängig er schon ist. demnächst mehr. versprochen. (guter vorsatz #3, die anderen werden hier jetzt nicht verraten).

Freitag, 11. April 2008

lets get the party started...



































mit dank übrigens an frau schwaner für das leckere selterskuchenrezept bzw. die idee dazu...

Mittwoch, 2. April 2008

tagtraumschäume

heute muss ich dem sehr starken, drängenden, beinahe überwältigenden gefühl widerstehen, mich jetzt, gleich, sofort, augenblicklich wieder ins bett zu legen, mich dem dunklen grau da draußen zu entziehen, indem ich unter die bettdecke krieche, vielleicht ein bisschen lese und dann schlafe.
das wäre so schön.

*tagträumt die bienenkönigin und macht sich seufzend wieder an die arbeit*

Dienstag, 1. April 2008

leise, peterchen, leise

abends möchte das bienenkindlein sich zuerst immer alleine die zähne putzen, "vooorputsen" heißt das. natürlich. dann möchte er sich allein die hosen ausziehen, die strümpfe, schlüpfer etc. noch einmal aufs töpfchen setzen. dann beginnt schon das einläuten des abendrituals: "mama, b*[bienenkindlein] buch auszsuchn! mama ute-nacht-eschichte orleszn!" [ja, die anlautenden konsonanten haben sich immer noch nicht zu uns gesellt] dann wird sich gewaschen, die zähne nochmal richtig geputzt, dabei gesungen (das repertoire ist mittlerweile beachtlich, bei den eltern und beim kind), ab und zu gekuschelt, mit "beebi-öl" eingecremt, ein tröpfchen natürlich auch auf die kleine hand; große augen gucken mich an: "mama, noch ein ied ingen!"; dann anziehen ("b* kann das alleine! nein, ich machen!"), und dann, ja dann ist es endlich soweit: mit dem "hasi", der natürlich nichts von der geschichte verpassen darf, wird das vorher "auszdeszuchte" buch vorgelesen, anschließend möchte er noch einmal "beebi-uscheln", schmiegt sich in den arm, um dann plötzlich aufzuspringen und zu sagen: "ein-ettern!", und dann ist er auch schon drin, in seinem kuschelbettchen, man muss natürlich nochmal das "issen [kissen] ichtig machen, issen verrutzsscht!", dann die "uschel-decke" drüber, am besten mit "itzli-bitzli, kleine spinne...", und dann guckt er wieder mit seinen großen braunen augen und sagt: "mama, neues ute-nacht-ebet szagen", und wir beten also: "lieber gott, heute war ein schöner tag, grade so wie ich ihn mag, und du hast mich heut bewacht, drum sag ich dir ganz lieb gute nacht!", und dann sagt der kleine kerl: "der iebe ott be-ütet uns alle, beütet papa, mama, b*, osz-mama, omiii, onkel astjan, ante audja und ---- beebi." [ja, wir werden nochmal tante und onkel!]
und man sitzt neben dem bettchen und flüstert die magischen worte: "gute nacht, mein augenstern", und er flüstert zurück: "ute nacht!", man kann sich nicht sattsehen, aber man muss jetzt raus aus dem kinderzimmer mit dem kleinen bettchen und dem kleinen kerl darin, ein letztes mal seinen duft schnuppern, den geruch aufnehmen und alle schönen momente des tages.
man geht und schließt leise die tür.
und spätestens dann merkt man, wie glücklich und erschöpft man ist.
Lilypie Fünfter Ticker