heute schon das dritte mal in folge keine einzige abschiedsträne beim bienenkind, stattdessen ein fröhliches winke-winke.
und ich? ich gehe fröhlich-beschwingt-mutig-entschlossen-stark in den arbeitstag und setze mich mit einem in meinem arbeitsleben noch nie dagewesenen elan an den schreibtisch.
und gewinne dabei noch kraft und energie.
ist es zu glauben?
die gemeinsamen nachmittags-stunden mit meinem kind werden zu unvergleichlichen erlebnissen, zu einer von liebe und zuwendung überlaufenden zeit, zu einer zeit des gemeinsamen kuschelns, des vorlesens, des musik-hörens, des faxen-machens, des gemeinsamen um-den-tisch-rennens.
welche mutter kann das 12-14 stunden am tag leisten?
mal ehrlich??!!
achso, frau herman, ja natürlich.
aber ansonsten?
und welche mutter ist wohl liebevoller, mütterlicher, fürsorglicher als ich??!! keine!!!
und das alles, weil ich mein kind "in fremdbetreuung" gebe.
schizophren oder logisch?
Dienstag, 26. September 2006
Montag, 25. September 2006
tagwerk
die worte des bienenkindleins zum wochenanfang:ein erschöpfender tag war das heute, aber wirklich.
zuerst die krippe, wo ich so viel zu tun hatte, und dann musste mir mama doch wirklich noch schuhe kaufen. oh man, das hätte ich heute nicht gebraucht. anziehen, ausziehen, wieder anziehen, immer ein anderes paar, und dann sollte ich auch noch darin laufen. ich war froh, als ich wieder in meiner kutsche saß und wir uns auf den heimweg machten. gott sei dank hat mama mir noch ne brezel gekauft für den nachhauseweg.
ohje, ich war vielleicht müde.
morgen werde ich in der krippe mal nicht arbeiten und nur spielen. am liebsten mit emma. oder mit martha. oder mit lea. das werde ich dann morgen entscheiden.
morgen mache ich mir mal einen ruhigen, entspannten tag, jawohl.
soll ja sowieso regnen.
Sonntag, 24. September 2006
vorsicht ist die mutter der porzellankiste
der werte (und treue) leser darf raten, wo ich mich am freitag mit dem bienenkindlein befand.
natürlich: ... in einer notarztpraxis!!! (freitag = ärztestreik)
in eben dieser wurden dem (mörderlich brüllenden) kindlein zwei (bereits relativ tief sitzende und vereiterte) splitter aus der linken hand entfernt. ich weiß nicht, ob das jetzt sehr memmenhaft ist, aber ich konnte defintiv nicht zusehen. also schaute ich weg und beschränkte mich aufs festhalten (schätze, die inquisition ist nichts gegen mich).
nun stellt sich die bislang ungelöste frage, wie und wo und wann die splitter in das kleine händchen gewandert sind. naja, hauptsache, es passiert nicht noch einmal.
jetzt ist 1. das wetter schön, 2. das kindlein (bis auf ein wenig husten und triefnase) wieder fit und 3. die schwiegermutter abgereist.
da der bienenpapa gerade beim arbeiten ist, werde ich mir jetzt noch mit meinem kindchen einen schönen tag machen.
und alle drei minuten die händchen auf splitter kontrollieren.
natürlich: ... in einer notarztpraxis!!! (freitag = ärztestreik)
in eben dieser wurden dem (mörderlich brüllenden) kindlein zwei (bereits relativ tief sitzende und vereiterte) splitter aus der linken hand entfernt. ich weiß nicht, ob das jetzt sehr memmenhaft ist, aber ich konnte defintiv nicht zusehen. also schaute ich weg und beschränkte mich aufs festhalten (schätze, die inquisition ist nichts gegen mich).
nun stellt sich die bislang ungelöste frage, wie und wo und wann die splitter in das kleine händchen gewandert sind. naja, hauptsache, es passiert nicht noch einmal.
jetzt ist 1. das wetter schön, 2. das kindlein (bis auf ein wenig husten und triefnase) wieder fit und 3. die schwiegermutter abgereist.
da der bienenpapa gerade beim arbeiten ist, werde ich mir jetzt noch mit meinem kindchen einen schönen tag machen.
und alle drei minuten die händchen auf splitter kontrollieren.
Freitag, 22. September 2006
das kleine große NICHTS
ICH (um einen post mal mit dem wörtchen ICH zu beginnen) bin ganz aufgelöst, habe eben erst ein glas wasser (ohne schaden) und nun ein glas wein (mit schaden) umgestoßen, habe die letzten nächte kaum geschlafen, weil mich erstens noch ein husten quält und zweitens das bienenkind in letzter zeit vorzugsweise nachts GANZ VIEL trost und zuwendung braucht.
womit wir - wieder einmal - bei der frage wären, inwieweit ich letzteres auch ganz gut gebrauchen könnte.
und dann denke ich: das ist alles NICHTS. es ist etwas, das meinem leben im moment, sagen wir mal, würze verleiht, und das viele fragen stellt und vieles kompliziert macht, aber NICHTS MEHR.
meine freundin wird am dienstag ihre dritte chemotherapie beginnen.
bei ihr sollten meine gedanken und meine kraft sein.
tschüss, du weinerliches ICH.
womit wir - wieder einmal - bei der frage wären, inwieweit ich letzteres auch ganz gut gebrauchen könnte.
und dann denke ich: das ist alles NICHTS. es ist etwas, das meinem leben im moment, sagen wir mal, würze verleiht, und das viele fragen stellt und vieles kompliziert macht, aber NICHTS MEHR.
meine freundin wird am dienstag ihre dritte chemotherapie beginnen.
bei ihr sollten meine gedanken und meine kraft sein.
tschüss, du weinerliches ICH.
Montag, 18. September 2006
punktsiege gegen kleine trotzköpfe
nach zwei wochen des siechtums beginne ich damit, die wohnung wieder in einen bewohnungswürdigen zustand zu versetzen. ich arbeite mich zimmer für zimmer durch und hoffe, dass bis zum schwiegermütterlichen besuch am donnerstag alles wieder vorzeigbar ist.
das bienenkind ist wieder ganz gesund - was natürlich sehr erfreulich ist.
ansonsten kann ich verkünden: unser sohn ist nun im trotzalter angekommen! *bienenkönigin posaunt einmal kräftig und verzweifelt*
was unter anderem bedeutet, dass das essen zu einer art machtspiel zwischen uns, den besorgen eltern, und ihm, dem kleinen trotzkopf, geworden ist.
wenn so ein kleines hascherl, wie die österreichischen kollegen des bienenpapas liebevoll sagen, krank und dadurch appetitlos ist, tut man ja ALLES, um dem kind irgendwas irgendwie irgendwo zu verabreichen. man rennt pausenlos in die küche, um das nicht gewollte brot durch eine banane und die nicht gewollte banane durch ein müsli und das nicht gewollte müsli durch einen keks und den nicht gewollten keks durch einen apfel etc. etc. etc. zu ersetzen.
ich kann nur sagen: das rächt sich gerade bitterlich.
kaum sitzt das - mittlerweile ja wieder gesunde - bienenkindlein vor dem (mittags-, nachmittags-, abend-)tellerchen, fängt es an zu brüllen, zeigt mit dem zeigefinger in die küche und erwartet, dass wir ihm UNVERZÜGLICH etwas anderes bringen. das tellerchen wird WEIT weggeschoben, der trinkbecher mit unglaublicher energie richtung boden gepfeffert, schließlich das - wieder hingeschobene - essen zu boden geworfen.
nachdem wir das mehrfach erlebten (und auch noch bei lieblingsspeisen des kindleins), haben wir uns nun - nach lektüre zweier ratgeber - zu folgendem punkteplan entschlossen:
- alle mahlzeiten nur noch gemeinsam einnehmen
- dem kindlein während der mahlzeiten nicht zu viel beachtung schenken, aber auch in das gespräch einbeziehen (der schwerste teil, finde ich)
- essen als normale handlung verstehen und vorleben, nicht als leistung
- daher: das kind für handlungen, die mit essen zu tun haben, weder loben ("das hast du ja fein aufgegessen") noch tadeln ("du hast ja gar nicht aufgegessen!"). ersteres haben wir - das muss ich ehrlich zugeben - doch recht häufig gemacht und lassen es jetzt sein.
- WAS gegessen wird, bestimmen wir (EINE alternative darf angeboten werden, wird aber auch von uns ausgesucht)
- WIEVIEL gegessen wird, bestimmt das bienenkindlein
- WIE gegessen wird, bestimmt ebenfalls das kind - mit hilfestellung durch uns (ebenfalls gar nicht so leicht...)
- das bienenkindlein wird ab sofort dazu angehalten, selbst mit dem löffel zu essen (was bislang nur in einem rumgestochere endet, aber der knoten wird schon noch platzen)
bereits heute hielten sich - nach strikter einhaltung dieser regeln in den letzten tagen - die essens-quengelnörgeleien wirklich in grenzen. ich hoffe jedenfalls stark, dass wir die kurve kriegen...
das bienenkind ist wieder ganz gesund - was natürlich sehr erfreulich ist.
ansonsten kann ich verkünden: unser sohn ist nun im trotzalter angekommen! *bienenkönigin posaunt einmal kräftig und verzweifelt*
was unter anderem bedeutet, dass das essen zu einer art machtspiel zwischen uns, den besorgen eltern, und ihm, dem kleinen trotzkopf, geworden ist.
wenn so ein kleines hascherl, wie die österreichischen kollegen des bienenpapas liebevoll sagen, krank und dadurch appetitlos ist, tut man ja ALLES, um dem kind irgendwas irgendwie irgendwo zu verabreichen. man rennt pausenlos in die küche, um das nicht gewollte brot durch eine banane und die nicht gewollte banane durch ein müsli und das nicht gewollte müsli durch einen keks und den nicht gewollten keks durch einen apfel etc. etc. etc. zu ersetzen.
ich kann nur sagen: das rächt sich gerade bitterlich.
kaum sitzt das - mittlerweile ja wieder gesunde - bienenkindlein vor dem (mittags-, nachmittags-, abend-)tellerchen, fängt es an zu brüllen, zeigt mit dem zeigefinger in die küche und erwartet, dass wir ihm UNVERZÜGLICH etwas anderes bringen. das tellerchen wird WEIT weggeschoben, der trinkbecher mit unglaublicher energie richtung boden gepfeffert, schließlich das - wieder hingeschobene - essen zu boden geworfen.
nachdem wir das mehrfach erlebten (und auch noch bei lieblingsspeisen des kindleins), haben wir uns nun - nach lektüre zweier ratgeber - zu folgendem punkteplan entschlossen:
- alle mahlzeiten nur noch gemeinsam einnehmen
- dem kindlein während der mahlzeiten nicht zu viel beachtung schenken, aber auch in das gespräch einbeziehen (der schwerste teil, finde ich)
- essen als normale handlung verstehen und vorleben, nicht als leistung
- daher: das kind für handlungen, die mit essen zu tun haben, weder loben ("das hast du ja fein aufgegessen") noch tadeln ("du hast ja gar nicht aufgegessen!"). ersteres haben wir - das muss ich ehrlich zugeben - doch recht häufig gemacht und lassen es jetzt sein.
- WAS gegessen wird, bestimmen wir (EINE alternative darf angeboten werden, wird aber auch von uns ausgesucht)
- WIEVIEL gegessen wird, bestimmt das bienenkindlein
- WIE gegessen wird, bestimmt ebenfalls das kind - mit hilfestellung durch uns (ebenfalls gar nicht so leicht...)
- das bienenkindlein wird ab sofort dazu angehalten, selbst mit dem löffel zu essen (was bislang nur in einem rumgestochere endet, aber der knoten wird schon noch platzen)
bereits heute hielten sich - nach strikter einhaltung dieser regeln in den letzten tagen - die essens-quengelnörgeleien wirklich in grenzen. ich hoffe jedenfalls stark, dass wir die kurve kriegen...
Samstag, 16. September 2006
Dienstag, 12. September 2006
und täglich grüßt die bienenkönigin
nachdem wir dem kindlein das ganze wochenende unregelmäßig paracetamol verabreicht hatten, das fieber aber dadurch nicht spürbar gesenkt wurde und sich rotznase und husten verschlimmerten, bin ich - von bösen ahnungen getrieben - am montag nachmittag erneut in der kinderarztpraxis aufgetaucht.
also saß ich dort wieder, mein kind auf dem schoß, und halluzinierte, mein leben sei so etwas wie "und täglich grüßt die bienenkönigin".
der (sehr nette) kinderarzt untersuchte (nach den nicht zu vermeidenden schäkereien à la "so schnell sieht man sich wieder") das bienenkindlein ausführlich. ich fragte ängstlich: "und ist auch mit der lunge alles in ordnung? ich mach mir solche sorgen wegen des hustens" er: "ja, die ist in ordnung." - pause - "aber er hat eine mittelohrentzündung." - schock...
seit gestern gibts nun also antibiotika nach dem abendbrot, und seit heute hat das kind kein fieber mehr und wieder gesegneten appetit.
die bienenmama selbst hat auch ihre stimme wieder, die kurzzeitig wie die von rolf zacher klang und dann auch mal ganz verschwunden war.
die bienenfamilie ist also auf dem wege der (diesmal hoffentlich vollständigen) genesung. und draußen ist ja wirklich schönes wetter, was will man mehr.
also saß ich dort wieder, mein kind auf dem schoß, und halluzinierte, mein leben sei so etwas wie "und täglich grüßt die bienenkönigin".
der (sehr nette) kinderarzt untersuchte (nach den nicht zu vermeidenden schäkereien à la "so schnell sieht man sich wieder") das bienenkindlein ausführlich. ich fragte ängstlich: "und ist auch mit der lunge alles in ordnung? ich mach mir solche sorgen wegen des hustens" er: "ja, die ist in ordnung." - pause - "aber er hat eine mittelohrentzündung." - schock...
seit gestern gibts nun also antibiotika nach dem abendbrot, und seit heute hat das kind kein fieber mehr und wieder gesegneten appetit.
die bienenmama selbst hat auch ihre stimme wieder, die kurzzeitig wie die von rolf zacher klang und dann auch mal ganz verschwunden war.
die bienenfamilie ist also auf dem wege der (diesmal hoffentlich vollständigen) genesung. und draußen ist ja wirklich schönes wetter, was will man mehr.
Freitag, 8. September 2006
bäume fällen
nachdem ich den infekt schon überstanden glaubte, hat es mich gestern abend gefällt wie eine eiche: fieber und gliederschmerzen. heute mit 38,5 das kind zur krippe geschoben, den wagen gelenkt wie von geisterhand und hinterher getrottet, dann wieder nach hause zurückgewankt, 2 paracetamol eingeworfen und 4 stunden geschlafen, schließlich wieder zur krippe, das kindlein abholen.
auch das bienenkindlein hat, wie sich heute abend bei messung ergab, 38,0. was ja nicht dramatisch ist bei den kleinen wesen, aber im zusammenhang mit dem durchbruch der augenzähne vielleicht doch nicht so angenehm. er hat jedenfalls eine babyration paracetamol bekommen und schläft jetzt.
mal sehen, wie lange.
der ehegatte hat heute abend seinen großen auftritt, ich korrigiere: er hatte, und es war ein voller erfolg (gerade telefoniert), und ich konnte nicht dabei sein.
und während sich der bienenpapa nun von allen feiern lässt und ein sektchen schlürft, werfe ich mich in meinen winterpyjama und hopse, naja, krieche ins bett.
heile heile segen,
drei tage regen,
drei tage sonnenschein,
wird schon wieder besser sein.
auch das bienenkindlein hat, wie sich heute abend bei messung ergab, 38,0. was ja nicht dramatisch ist bei den kleinen wesen, aber im zusammenhang mit dem durchbruch der augenzähne vielleicht doch nicht so angenehm. er hat jedenfalls eine babyration paracetamol bekommen und schläft jetzt.
mal sehen, wie lange.
der ehegatte hat heute abend seinen großen auftritt, ich korrigiere: er hatte, und es war ein voller erfolg (gerade telefoniert), und ich konnte nicht dabei sein.
und während sich der bienenpapa nun von allen feiern lässt und ein sektchen schlürft, werfe ich mich in meinen winterpyjama und hopse, naja, krieche ins bett.
heile heile segen,
drei tage regen,
drei tage sonnenschein,
wird schon wieder besser sein.
Donnerstag, 7. September 2006
lux in tenebris
mein beitrag zum brecht-jahr:
eigene sommergartenblumenernte.

p.s.: das stöckchen, liebe frau klabauter, ist in arbeit!
eigene sommergartenblumenernte.

p.s.: das stöckchen, liebe frau klabauter, ist in arbeit!
treten, sonstwohin
das bienenkind hat heute in der krippe zwei stunden lang geschlafen!!!
*verkündet die fassungslose und wahnsinnig stolze bienenmama*
zwar noch nicht im krippen-bettchen, sondern wieder allein auf der riesenmatratze im spielzimmer, aber das ist mir sowas von schnurzpiepegal...
ansonsten: erkältung weg, kinn verheilt, zahnschmerzen weg (vorerst).
durchatmen. und auch wieder nicht:
ich habe so viel zu tun wie noch nie und aus einer eigenartigen mischung aus unterwürfigkeit, berechnung und dummheit heute schon wieder einen neuen auftrag angenommen. weil ich in dem fall nicht "nein" sagen kann/konnte.
*und hinterher bitte einmal kräftig in den eigenen a*** treten! ruft die b.*
schön, dass liebe freunde, die der treulosen bienenkönigin gedenken, wertvolle selbstgebrannte (zum wohl!) musik dedizieren.
danke, m.
*verkündet die fassungslose und wahnsinnig stolze bienenmama*
zwar noch nicht im krippen-bettchen, sondern wieder allein auf der riesenmatratze im spielzimmer, aber das ist mir sowas von schnurzpiepegal...
ansonsten: erkältung weg, kinn verheilt, zahnschmerzen weg (vorerst).
durchatmen. und auch wieder nicht:
ich habe so viel zu tun wie noch nie und aus einer eigenartigen mischung aus unterwürfigkeit, berechnung und dummheit heute schon wieder einen neuen auftrag angenommen. weil ich in dem fall nicht "nein" sagen kann/konnte.
*und hinterher bitte einmal kräftig in den eigenen a*** treten! ruft die b.*
schön, dass liebe freunde, die der treulosen bienenkönigin gedenken, wertvolle selbstgebrannte (zum wohl!) musik dedizieren.
danke, m.
Dienstag, 5. September 2006
mittagsschlaf und quarkmaske
p.s.: der quark verdeckt im übrigen sehr schön die wunde am kinn, die sich das kindlein gestern zugefügt hat.
aber ich wollte ja vom krippentag berichten:
ja, es war gut. mit der einzigen ausnahme, dass das bienenkind noch nicht sein krippen-bettchen akzeptiert hat und so eine art siesta mit brabbeln, ein bisschen schlafen, wieder ein bisschen brabbeln auf der großen matratze im gruppenraum hatte, während die anderen kinder alle brav im schlafraum schliefen.
was im übrigen heute den bienenpapa veranlasste, mit einem merkwürdigen stolz zu sagen: "das ist mein sohn. ich habe schlafsäle auch immer gehasst."
mein hinweis, dass ein schlafraum in einer krippe möglicherweise doch ein bisschen etwas anderes ist als eine 12-mann-stube bei einer ungeliebten, zu recht nicht mehr existierenden armee, interessierte wenig.
nun, die erzieherinnen werden versuchen, dem kindlein das bettchen in den nächsten tagen schmackhaft zu machen.
apropos schmackhaft: geschmeckt hats heute in der krippe auch nicht. das heißt, das bienenkind bekam ne extrawurst resp. eine stulle, während die anderen kinder sehr gern ihre reissuppe aßen. darum gabs heute abend zuhause auch pellkartoffeln mit quark - das kind muss ja was warmes im magen haben...
aber fragt mich nicht, wie ich heute die zeit zwischen 10 uhr und 14 uhr verbracht habe...
und: peinlich und traurig, aber wahr: gegen 13 uhr rief ich an, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. das unsichtbare band als schnipsgummi.
nunja.
aber ich wollte ja vom krippentag berichten:
ja, es war gut. mit der einzigen ausnahme, dass das bienenkind noch nicht sein krippen-bettchen akzeptiert hat und so eine art siesta mit brabbeln, ein bisschen schlafen, wieder ein bisschen brabbeln auf der großen matratze im gruppenraum hatte, während die anderen kinder alle brav im schlafraum schliefen.
was im übrigen heute den bienenpapa veranlasste, mit einem merkwürdigen stolz zu sagen: "das ist mein sohn. ich habe schlafsäle auch immer gehasst."
mein hinweis, dass ein schlafraum in einer krippe möglicherweise doch ein bisschen etwas anderes ist als eine 12-mann-stube bei einer ungeliebten, zu recht nicht mehr existierenden armee, interessierte wenig.
nun, die erzieherinnen werden versuchen, dem kindlein das bettchen in den nächsten tagen schmackhaft zu machen.
apropos schmackhaft: geschmeckt hats heute in der krippe auch nicht. das heißt, das bienenkind bekam ne extrawurst resp. eine stulle, während die anderen kinder sehr gern ihre reissuppe aßen. darum gabs heute abend zuhause auch pellkartoffeln mit quark - das kind muss ja was warmes im magen haben...
aber fragt mich nicht, wie ich heute die zeit zwischen 10 uhr und 14 uhr verbracht habe...
und: peinlich und traurig, aber wahr: gegen 13 uhr rief ich an, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. das unsichtbare band als schnipsgummi.
nunja.
fingerfood
Montag, 4. September 2006
bloß nie langweilig
gemäß dem grundsatz des bienenkindes, dass es im leben von (der erkältungstechnisch schon wieder ganz fitten) bienenmama bloß nie langweilig werden darf, befand ich mich heute unfreiwillig, das aus dem mund blutende kind auf meinem schoß, in einer kinderarztpraxis und haderte ein wenig mit mir, mit dem bienenkind, mit diesem tag.
nachdem heute vormittag in der krippe wieder einmal alles super geklappt hatte (bringen - an der tür tschüss sagen - weggehen - nach zwei stunden abholen), waren bienenkind und -mama bester laune.
und dann passierte es: mein laufwunder-kindlein holt ein buch, legt es auf den tisch ab, um es sich anzusehen, vergisst in der gleichen minute sein vorhaben, tänzelt ein wenig hin und her, ist unschlüssig, dreht sich und fällt über seine eigenen füße. dummerweise war nur die lehne des sessels im weg.
natürlich wurde gleich das mörderlich brüllende kind (er hat ja sooo recht) getröstet, über die schulter gelegt, herumgetragen und beruhigt.
als er wieder einigermaßen ruhig atmete, wollte ich mir die bescherung näher ansehen und bin fast in ohnmacht gefallen, als ich sah, dass und wie stark er aus dem mund blutete.
ich glaube, innerhalb der nächsten fünf minuten hatte ich mit der kinderarztpraxis telefoniert, ein taschentuch auf den blutenden mund gedrückt, das gelbe heftchen samt versicherungskarte und impfausweis, rucksack mit zwei büchern und schmusetuch geschnappt, das kindlein in den buggy gepackt und mich auf den weg gemacht.
im wartezimmer kam ich dann wieder zu mir und war - laut aussage der arzthelferin - blasser als mein sohn, der sich ausgiebig mit dem buch "welches tier ist das?" beschäftigte.
schließlich entwarnung vom kinderarzt: es ist nichts schlimmes passiert, nur eine oberflächliche verletzung, die in den nächsten tagen ausheilen wird.
im nachhinein war es mir fast peinlich, sofort zum arzt zu rennen.
nunja.
ich hatte übrigens mein weißes hemd an. muss sich ja auch lohnen.
morgen ist übrigens nun wirklich der erste tag, an dem mein kindlein in der krippe mittagessen und mittagsschlaf halten soll - wobei mir letzteres wahrhaft größeres kopfzerbrechen bereitet.
bin schon sehr sehr gespannt.
nachdem heute vormittag in der krippe wieder einmal alles super geklappt hatte (bringen - an der tür tschüss sagen - weggehen - nach zwei stunden abholen), waren bienenkind und -mama bester laune.
und dann passierte es: mein laufwunder-kindlein holt ein buch, legt es auf den tisch ab, um es sich anzusehen, vergisst in der gleichen minute sein vorhaben, tänzelt ein wenig hin und her, ist unschlüssig, dreht sich und fällt über seine eigenen füße. dummerweise war nur die lehne des sessels im weg.
natürlich wurde gleich das mörderlich brüllende kind (er hat ja sooo recht) getröstet, über die schulter gelegt, herumgetragen und beruhigt.
als er wieder einigermaßen ruhig atmete, wollte ich mir die bescherung näher ansehen und bin fast in ohnmacht gefallen, als ich sah, dass und wie stark er aus dem mund blutete.
ich glaube, innerhalb der nächsten fünf minuten hatte ich mit der kinderarztpraxis telefoniert, ein taschentuch auf den blutenden mund gedrückt, das gelbe heftchen samt versicherungskarte und impfausweis, rucksack mit zwei büchern und schmusetuch geschnappt, das kindlein in den buggy gepackt und mich auf den weg gemacht.
im wartezimmer kam ich dann wieder zu mir und war - laut aussage der arzthelferin - blasser als mein sohn, der sich ausgiebig mit dem buch "welches tier ist das?" beschäftigte.
schließlich entwarnung vom kinderarzt: es ist nichts schlimmes passiert, nur eine oberflächliche verletzung, die in den nächsten tagen ausheilen wird.
im nachhinein war es mir fast peinlich, sofort zum arzt zu rennen.
nunja.
ich hatte übrigens mein weißes hemd an. muss sich ja auch lohnen.
morgen ist übrigens nun wirklich der erste tag, an dem mein kindlein in der krippe mittagessen und mittagsschlaf halten soll - wobei mir letzteres wahrhaft größeres kopfzerbrechen bereitet.
bin schon sehr sehr gespannt.
Samstag, 2. September 2006
es bleibt in der familie
das bienenkindlein ist wieder halbwegs gesund (fit, neugierig und fröhlich war es ja immer, auch mit erhöhter temperatur und rotznase) - nun sind, welch überraschung, die bieneneltern erkältet. und streiten sich darüber, wem's dreckiger geht.
mit abklingen des infektes legte das bienenkind denn auch gleich einen mordsmäßigen schub hin, im wahrsten sinne einen riesigen entwicklungsschritt:
er lief heute nachmittag nur noch auf seinen zwei füßchen, wackelig-tapselig und drollig anzusehen, aber er lief frei und war stolz wie oskar. das heißt, er wollte eigentlich gar nicht mehr krabbeln. was wiederum ungünstig ist, wenn man zwar frei laufen, sich aber noch nicht aus dem sitzen ohne hilfe hinstellen kann. aber das kommt jetzt bestimmt auch ganz schnell.
demnächst, wenn ich wieder bei klarem verstand bin, gibts ein foto.
so, heute gehe ich wirklich mal früh ins bett, mit kräutertee, fünf packungen papiertaschentücher und nasenspray.
allen einen schönen sonntag
*wünscht die bienenkönigin*
mit abklingen des infektes legte das bienenkind denn auch gleich einen mordsmäßigen schub hin, im wahrsten sinne einen riesigen entwicklungsschritt:
er lief heute nachmittag nur noch auf seinen zwei füßchen, wackelig-tapselig und drollig anzusehen, aber er lief frei und war stolz wie oskar. das heißt, er wollte eigentlich gar nicht mehr krabbeln. was wiederum ungünstig ist, wenn man zwar frei laufen, sich aber noch nicht aus dem sitzen ohne hilfe hinstellen kann. aber das kommt jetzt bestimmt auch ganz schnell.
demnächst, wenn ich wieder bei klarem verstand bin, gibts ein foto.
so, heute gehe ich wirklich mal früh ins bett, mit kräutertee, fünf packungen papiertaschentücher und nasenspray.
allen einen schönen sonntag
*wünscht die bienenkönigin*
Freitag, 1. September 2006
kleine leute
was das bienenkind in den letzten wochen und monaten perfektioniert hat:
- variante 1: beim wickeln schimpfen und sich so steif machen, dass man beim besten willen keine windel rumkriegt.
- variante 2: beim wickeln (weil das ja so schlimm ist) stofftiere, bücher, cremedosen, hülle vom fieberthermometer, etc., erbetteln.
- variante 3: all diese dinge dann im hohen bogen vom wickeltisch ins bettchen oder mehr noch: hinter den wickeltisch zu werfen.
ansonsten:
- türen aufmachen und schließen
- schubladen rausziehen und reinschieben
- aus stullenhäppchen türmchen bauen
- energisch mit dem kopf schütteln
- mit dem finger auf etwas zeigen und dabei mama/papa flehentlich ansehen (evtl. mit eigentümlichen quengel-lauten)
- radio an- und ausmachen
- bücher anschleppen, damit man sie mit ihm zusammen ansieht
- cd-hüllen anschleppen und auf den dvd-player zeigen, damit man die musik mit ihm zusammen hört (und er sich dabei ankuscheln kann)
- händchen in die höhe recken, damit man ihm beim aufstehen hilft
- auf aufforderung ALLES zu mama/papa bringen (schlüssel, deckel, klammer, stift, trinkbecher, buch, würfel, etc.)
- lichtschalter fürs terrassenlicht anknipsen, zur terrassentür laufen, rausgucken: 'aha, die lampe brennt', wieder zurück, lichtschalter betätigen, wieder zur tür laufen, rausgucken: 'aha, die lampe ist aus', etc. etc. etc. ...
- etwas NICHT tun, wenn man ihm sagt, er solle es nicht tun (einschränkung: klappt nur, wenn er lust dazu hat...)
- rückwärts laufen (nur mit "gehhilfe": stuhl oder hand von mama/papa)
- dinge, die er nicht mehr essen mag, wieder fein säuberlich auf dem stullenbrettchen ablegen
- trinkbecher nehmen und ordentlich wieder auf den tisch stellen
usw.
die kleinen werden so verdammt schnell groß; sie werden richtig kleine leute.
prinzipiell kann man sagen: alles hat mehr "system"; das bienenkindlein stellt zusammenhänge her, beobachtet und handelt danach. einfach faszinierend.
gestern zum beispiel holte er den wecker von papas nachttisch, um ihn neben den wecker auf meinem nachttisch zu stellen. es mag für uns merkwürdig sein, aber für ihn ist es natürlich logisch. diese dinge gehören eben zusammen.
- variante 1: beim wickeln schimpfen und sich so steif machen, dass man beim besten willen keine windel rumkriegt.
- variante 2: beim wickeln (weil das ja so schlimm ist) stofftiere, bücher, cremedosen, hülle vom fieberthermometer, etc., erbetteln.
- variante 3: all diese dinge dann im hohen bogen vom wickeltisch ins bettchen oder mehr noch: hinter den wickeltisch zu werfen.
ansonsten:
- türen aufmachen und schließen
- schubladen rausziehen und reinschieben
- aus stullenhäppchen türmchen bauen
- energisch mit dem kopf schütteln
- mit dem finger auf etwas zeigen und dabei mama/papa flehentlich ansehen (evtl. mit eigentümlichen quengel-lauten)
- radio an- und ausmachen
- bücher anschleppen, damit man sie mit ihm zusammen ansieht
- cd-hüllen anschleppen und auf den dvd-player zeigen, damit man die musik mit ihm zusammen hört (und er sich dabei ankuscheln kann)
- händchen in die höhe recken, damit man ihm beim aufstehen hilft
- auf aufforderung ALLES zu mama/papa bringen (schlüssel, deckel, klammer, stift, trinkbecher, buch, würfel, etc.)
- lichtschalter fürs terrassenlicht anknipsen, zur terrassentür laufen, rausgucken: 'aha, die lampe brennt', wieder zurück, lichtschalter betätigen, wieder zur tür laufen, rausgucken: 'aha, die lampe ist aus', etc. etc. etc. ...
- etwas NICHT tun, wenn man ihm sagt, er solle es nicht tun (einschränkung: klappt nur, wenn er lust dazu hat...)
- rückwärts laufen (nur mit "gehhilfe": stuhl oder hand von mama/papa)
- dinge, die er nicht mehr essen mag, wieder fein säuberlich auf dem stullenbrettchen ablegen
- trinkbecher nehmen und ordentlich wieder auf den tisch stellen
usw.
die kleinen werden so verdammt schnell groß; sie werden richtig kleine leute.
prinzipiell kann man sagen: alles hat mehr "system"; das bienenkindlein stellt zusammenhänge her, beobachtet und handelt danach. einfach faszinierend.
gestern zum beispiel holte er den wecker von papas nachttisch, um ihn neben den wecker auf meinem nachttisch zu stellen. es mag für uns merkwürdig sein, aber für ihn ist es natürlich logisch. diese dinge gehören eben zusammen.
Mittwoch, 30. August 2006
dramatische wende
als ich heute mittag mein kindchen (nach fast 2 stunden trennung und tschüss-sagen bereits an der tür) abholte, strahlten die sonne und er um die wette; und die erzieherin s. sagte zu mir: "es ist wirklich toll - als ob er schon ein ganzes jahr in der krippe wäre."
auf dem heimweg genoß ich mein glück, die sonnenstrahlen, einfach alles.
ein moment zum davonschweben.
und dann passierte etwas, das man im klassischen drama "retardierendes moment" nennt: ich bemerkte, wie meinem kindlein die nase lief. gefolgt von einer "klassischen" reaktion: ich wollte es nicht wahrhaben, nicht an einen infekt glauben, sondern führte es auf das (im moment wirklich mal wieder schlimme) zahnen zurück, auf die frische luft draußen, etc.
aber nach einigen stunden und einem sehr sehr unruhigen mittagsschlaf, den er zum teil angekuschelt neben mir und mit papas pyjama als trostspender unterm kopf verbrachte/verbringen musste (etwas, das ich sonst nicht von meinem kindlein kenne), nach bächen, ach, was rede ich, strömen von rotz war es mir klar: mein kindlein hat doch einen infekt.
was wohl bedeutet: es kann vier tage lang nicht zur krippe gehen. was bedeutet: mittagessen + mittagsschlaf in der krippe (und damit die nächste stufe der eingewöhnung) verschieben sich auf nächste woche. wer weiß, ob wir nicht am montag (sofern das bienenkindlein bis dahin wieder halbwegs fit ist) bei "null" anfangen müssen.
was auch bedeutet: dass die viele arbeit, unter der sich hier mein schreibtisch biegt, noch ein bis zwei wochen länger warten muss.
was bedeutet: morgen mit cheffe telefonieren und um verständnis betteln.
um 19 uhr haben wir ihn heute zu bett gebracht, und bis jetzt ist er zweimal aufgewacht und brauchte trost. der bienenpapa erzählte, dass er völlig verrotzt und schniefend und todunglücklich in seinem bettchen saß, die augen groß und verheult.
der arme kerl tut mir sooo leid...
ich hoffe, dass das baby-paracetamol-zäpfchen beim schlafen und zur-ruhe-kommen hilft.
ansonsten steht uns eine "heiße nacht" bevor. aber das ist die geringste meiner sorgen. wenig schlaf bin ich ja gewohnt (s. letzter post).
hauptsache, der lütte wird bald, ganz bald wieder gesund.
auf dem heimweg genoß ich mein glück, die sonnenstrahlen, einfach alles.
ein moment zum davonschweben.
und dann passierte etwas, das man im klassischen drama "retardierendes moment" nennt: ich bemerkte, wie meinem kindlein die nase lief. gefolgt von einer "klassischen" reaktion: ich wollte es nicht wahrhaben, nicht an einen infekt glauben, sondern führte es auf das (im moment wirklich mal wieder schlimme) zahnen zurück, auf die frische luft draußen, etc.
aber nach einigen stunden und einem sehr sehr unruhigen mittagsschlaf, den er zum teil angekuschelt neben mir und mit papas pyjama als trostspender unterm kopf verbrachte/verbringen musste (etwas, das ich sonst nicht von meinem kindlein kenne), nach bächen, ach, was rede ich, strömen von rotz war es mir klar: mein kindlein hat doch einen infekt.
was wohl bedeutet: es kann vier tage lang nicht zur krippe gehen. was bedeutet: mittagessen + mittagsschlaf in der krippe (und damit die nächste stufe der eingewöhnung) verschieben sich auf nächste woche. wer weiß, ob wir nicht am montag (sofern das bienenkindlein bis dahin wieder halbwegs fit ist) bei "null" anfangen müssen.
was auch bedeutet: dass die viele arbeit, unter der sich hier mein schreibtisch biegt, noch ein bis zwei wochen länger warten muss.
was bedeutet: morgen mit cheffe telefonieren und um verständnis betteln.
um 19 uhr haben wir ihn heute zu bett gebracht, und bis jetzt ist er zweimal aufgewacht und brauchte trost. der bienenpapa erzählte, dass er völlig verrotzt und schniefend und todunglücklich in seinem bettchen saß, die augen groß und verheult.
der arme kerl tut mir sooo leid...
ich hoffe, dass das baby-paracetamol-zäpfchen beim schlafen und zur-ruhe-kommen hilft.
ansonsten steht uns eine "heiße nacht" bevor. aber das ist die geringste meiner sorgen. wenig schlaf bin ich ja gewohnt (s. letzter post).
hauptsache, der lütte wird bald, ganz bald wieder gesund.
wer braucht schon schlaf
komme gerade vom wäsche-aufhängen, nicht vom lachen, aus dem keller und habe in eben diesem meine energie und kraft gelassen. alles im keller. *b. grinst s. einmal breit an*
der göttergatte ist eben auch von der arbeit nach hause gekommen - wir leben getreu dem fassbinderschen motto: "schlafen kann ich, wenn ich tot bin."
und dann ist auch noch mein wecker kaputt gegangen.
sollte ich dies als zeichen werten und mich nicht mehr dem diktat der zeit unterordnen?
hach, ich hab ja vergessen, dass ich ein kind hab. naja, ein anderes mal vielleicht.
die krippentage gestalten sich zunehmend nur noch für mich aufreibend - mein kindlein nimmt derzeit jede trennung mit stoischer gelassenheit hin und ist noch nicht einmal sonderlich freudig erregt, wenn ich nach einer stunde trennung wiederkomme.
so war es nämlich auch heute. zweimal.
und das bienenkind hat kein einziges mal geweint. das muss mal hervorgehoben werden.
währenddessen renne ich im park und (als ich das gefühl hatte, dass ich langsam auffalle) in der stadt rum und kann keinen klaren gedanken fassen.
den klingelton vom handy auf maximale lautstärke stellen, kann kurzfristig eine beruhigende maßnahme sein. mal nebenbei.
nun denn, jetzt bzw. übermorgen geht es dann in die nächste, ungleich schwerere phase: mein kindlein soll von mir gebracht werden; ich verabschiede mich (wie heute) und - komme erst nach dem mittagsschlaf wieder!
ohjeohjeohje, ob das mal gut geht.
habe eben noch schnell eine checkliste für die erzieherinnen betreffs bettritual verfasst.
jetzt werde ich doch noch eine stunde arbeiten.
der wecker, äh das mobiltelefon, klingelt in sechs stunden.
bis morgen!
der göttergatte ist eben auch von der arbeit nach hause gekommen - wir leben getreu dem fassbinderschen motto: "schlafen kann ich, wenn ich tot bin."
und dann ist auch noch mein wecker kaputt gegangen.
sollte ich dies als zeichen werten und mich nicht mehr dem diktat der zeit unterordnen?
hach, ich hab ja vergessen, dass ich ein kind hab. naja, ein anderes mal vielleicht.
die krippentage gestalten sich zunehmend nur noch für mich aufreibend - mein kindlein nimmt derzeit jede trennung mit stoischer gelassenheit hin und ist noch nicht einmal sonderlich freudig erregt, wenn ich nach einer stunde trennung wiederkomme.
so war es nämlich auch heute. zweimal.
und das bienenkind hat kein einziges mal geweint. das muss mal hervorgehoben werden.
währenddessen renne ich im park und (als ich das gefühl hatte, dass ich langsam auffalle) in der stadt rum und kann keinen klaren gedanken fassen.
den klingelton vom handy auf maximale lautstärke stellen, kann kurzfristig eine beruhigende maßnahme sein. mal nebenbei.
nun denn, jetzt bzw. übermorgen geht es dann in die nächste, ungleich schwerere phase: mein kindlein soll von mir gebracht werden; ich verabschiede mich (wie heute) und - komme erst nach dem mittagsschlaf wieder!
ohjeohjeohje, ob das mal gut geht.
habe eben noch schnell eine checkliste für die erzieherinnen betreffs bettritual verfasst.
jetzt werde ich doch noch eine stunde arbeiten.
der wecker, äh das mobiltelefon, klingelt in sechs stunden.
bis morgen!
Montag, 28. August 2006
uns bleibt nur die flucht, nur die flucht (stefan zweig)
meine derzeitige, wiederholte lektüre. kann man theoretisch 200 mal lesen, und man findet immer noch eine neue wahrheit.
zum tristen dasein:
eigentlich muss ich noch wäsche zusammenlegen, aufräumen, die geschirrspülmaschine einräumen und anwerfen, die waschmaschine befüllen, ganz zu schweigen von: 20 seiten manuskript lektorieren (die letzten seiten, hallelujah), mehrere dienstliche emails beantworten.
so viel zum thema "mensch bleiben". um 22.16h MEZ.
vielleicht besteht die einfachste art des stillen, inneren protests sowie der flucht vor dem mutter-maschine-erfüllungs-szenario darin, jetzt hier zu sitzen und diesen blog zu schreiben.
nunja.
die zweite krippenwoche:
... fing gut an. wider erwarten mussten wir nicht bei null anfangen nach dem wochenende. das bienenkindlein war sehr lieb, spielte fein, malte, aß kekse, trank aus einem becher (! - weil die anderen kinder ja auch aus einem becher trinken), puzzelte, belud mehrere trecker und schob den puppenwagen rum.
alles gut, alles fein.
morgen aber wird es schwer - für mich. denn morgen stehen 1,5 (ja, anderthalb!) stunden trennung "auf dem programm". was werde ich nur tun in dieser zeit? nach hause gehen kann ich nicht, da werde ich nur von wand zu wand laufen. kann man sich 1,5 stunden im park rumtreiben, ohne dass die polizei auf einen aufmerksam wird? oder das ordnungsamt? oder werde ich wieder eine andere rumtreiber-trennungsversuch-mutter sehen und ihr freundlich zuwinken?
jetzt aber ran an die buletten resp. wäsche resp. manuskript.
(*b. legt den schalter um auf "mutter-maschine"*)
p.s.: liebe frau klabauter, habe den "augengeklimper"-comment gelesen, finde ihn aber merkwürdigerweise nicht auf der page. wie dem auch sei: ich gebe mir mühe und gelobe besserung!
zum tristen dasein:
eigentlich muss ich noch wäsche zusammenlegen, aufräumen, die geschirrspülmaschine einräumen und anwerfen, die waschmaschine befüllen, ganz zu schweigen von: 20 seiten manuskript lektorieren (die letzten seiten, hallelujah), mehrere dienstliche emails beantworten.
so viel zum thema "mensch bleiben". um 22.16h MEZ.
vielleicht besteht die einfachste art des stillen, inneren protests sowie der flucht vor dem mutter-maschine-erfüllungs-szenario darin, jetzt hier zu sitzen und diesen blog zu schreiben.
nunja.
die zweite krippenwoche:
... fing gut an. wider erwarten mussten wir nicht bei null anfangen nach dem wochenende. das bienenkindlein war sehr lieb, spielte fein, malte, aß kekse, trank aus einem becher (! - weil die anderen kinder ja auch aus einem becher trinken), puzzelte, belud mehrere trecker und schob den puppenwagen rum.
alles gut, alles fein.
morgen aber wird es schwer - für mich. denn morgen stehen 1,5 (ja, anderthalb!) stunden trennung "auf dem programm". was werde ich nur tun in dieser zeit? nach hause gehen kann ich nicht, da werde ich nur von wand zu wand laufen. kann man sich 1,5 stunden im park rumtreiben, ohne dass die polizei auf einen aufmerksam wird? oder das ordnungsamt? oder werde ich wieder eine andere rumtreiber-trennungsversuch-mutter sehen und ihr freundlich zuwinken?
jetzt aber ran an die buletten resp. wäsche resp. manuskript.
(*b. legt den schalter um auf "mutter-maschine"*)
p.s.: liebe frau klabauter, habe den "augengeklimper"-comment gelesen, finde ihn aber merkwürdigerweise nicht auf der page. wie dem auch sei: ich gebe mir mühe und gelobe besserung!
Sonntag, 27. August 2006
messlatte
danke für alle eure lieben und wahren comments.
morgen beginnt wieder ein neuer abschnitt, die zweite krippenwoche. ich werde berichten.
ganz allgemein möchte ich mal loswerden, wie schwer es ist (immer noch), allem und allen gerecht zu werden. wie sehr es mich müde macht und manchmal gereizt (sorry, bienenpapa) und manchmal traurig.
das betrifft ja nicht nur das bienenkindlein und meine arbeit. sondern auch meinen wunsch, trotz aller belastung und verantwortung und liebe zum kind (und liebe zur arbeit) noch ein mensch zu bleiben, ein richtiger mensch, der auch mal faulenzt, der stundenlang mit freunden telefoniert, der ins theater geht, der viel liest, der sich zeit nimmt für die zeitung am morgen, der einen kuchen backt inmitten des größten chaos.
mehr noch: der fehler macht und sie sich verzeiht; der sich selbst treu bleibt.
auch unter den widrigsten umständen.
wie sehr versuche ich das jeden tag.
und dann gibt es da diese schizophrenie: manchmal zu wissen und zu sagen: "ich bin glücklich." und im nächsten moment zu denken: "es fehlt mir was." aber vielleicht ist das der innere motor, der mich antreibt, und darum ist es gut so.
wir halten ja den zollstock selbst, mit dem wir uns messen.
morgen beginnt wieder ein neuer abschnitt, die zweite krippenwoche. ich werde berichten.
ganz allgemein möchte ich mal loswerden, wie schwer es ist (immer noch), allem und allen gerecht zu werden. wie sehr es mich müde macht und manchmal gereizt (sorry, bienenpapa) und manchmal traurig.
das betrifft ja nicht nur das bienenkindlein und meine arbeit. sondern auch meinen wunsch, trotz aller belastung und verantwortung und liebe zum kind (und liebe zur arbeit) noch ein mensch zu bleiben, ein richtiger mensch, der auch mal faulenzt, der stundenlang mit freunden telefoniert, der ins theater geht, der viel liest, der sich zeit nimmt für die zeitung am morgen, der einen kuchen backt inmitten des größten chaos.
mehr noch: der fehler macht und sie sich verzeiht; der sich selbst treu bleibt.
auch unter den widrigsten umständen.
wie sehr versuche ich das jeden tag.
und dann gibt es da diese schizophrenie: manchmal zu wissen und zu sagen: "ich bin glücklich." und im nächsten moment zu denken: "es fehlt mir was." aber vielleicht ist das der innere motor, der mich antreibt, und darum ist es gut so.
wir halten ja den zollstock selbst, mit dem wir uns messen.
Freitag, 25. August 2006
loslassen
die letzten beiden krippentage haben geschlaucht, aber nur mich, nur mich.
heute wurde ein erster "trennungsversuch" unternommen, der so aussah, dass ich verstohlen durch einen park schlich, permanent auf einen anruf wartend (die linke hand umkrampfte das handy), alle zwei minuten auf die uhr sah (es waren 30 minuten vereinbart worden) und mir vorkam wie bridget jones in "schokolade zum frühstück", der keiner gesagt hatte, dass die "priester-und-nutten-party" doch noch in eine ganz normale gartenparty umgewandelt wurde, und die sich nun deshalb mit all den priestern und nutten, denen es ebenfalls keiner gesagt hatte, im park rumtreibt.
als ich wieder in die krippe zurück kam ("schweig stille, mein herz"), ließ sich das bienenkindlein gerade von t. durch den flur führen und sich alles zeigen.
mir wurde berichtet, dass er mich nur anfangs kurz vermisste hätte, dann aber ziemlich schnell zur tagesordnung, sprich: spielen, buch angucken, mit bällen werfen, übergegangen war. von gebrülle, geweine, geschrei keine spur.
puh, den schritt hätten wir also geschafft.
einen noch viel größeren hat heute mein kindlein ganz allein gemacht:
es zog sich wie immer an unserer truhe hoch, stand dort unentschlossen, während ich ca. 5 meter entfernt auf dem boden saß und seine holzbausteine sortierte.
und dann passierte es, einfach so:
er lief bzw. wackelte los.
ohne festhalten, entlanghangeln, ohne netz und doppelten boden.
die ganze strecke ohne hinzufallen.
ich war völlig geplättet und fing erst einmal an zu heulen.
den ganzen nachmittag spielten wir dann noch "hinstellen - loslaufen". das bienenkindlein quietschte vor vergnügen, und ich ... ja, ich war glücklich.
richtig glücklich.
*die bienenkönigin nimmt sich mal noch ein taschentuch*
heute wurde ein erster "trennungsversuch" unternommen, der so aussah, dass ich verstohlen durch einen park schlich, permanent auf einen anruf wartend (die linke hand umkrampfte das handy), alle zwei minuten auf die uhr sah (es waren 30 minuten vereinbart worden) und mir vorkam wie bridget jones in "schokolade zum frühstück", der keiner gesagt hatte, dass die "priester-und-nutten-party" doch noch in eine ganz normale gartenparty umgewandelt wurde, und die sich nun deshalb mit all den priestern und nutten, denen es ebenfalls keiner gesagt hatte, im park rumtreibt.
als ich wieder in die krippe zurück kam ("schweig stille, mein herz"), ließ sich das bienenkindlein gerade von t. durch den flur führen und sich alles zeigen.
mir wurde berichtet, dass er mich nur anfangs kurz vermisste hätte, dann aber ziemlich schnell zur tagesordnung, sprich: spielen, buch angucken, mit bällen werfen, übergegangen war. von gebrülle, geweine, geschrei keine spur.
puh, den schritt hätten wir also geschafft.
einen noch viel größeren hat heute mein kindlein ganz allein gemacht:
es zog sich wie immer an unserer truhe hoch, stand dort unentschlossen, während ich ca. 5 meter entfernt auf dem boden saß und seine holzbausteine sortierte.
und dann passierte es, einfach so:
er lief bzw. wackelte los.
ohne festhalten, entlanghangeln, ohne netz und doppelten boden.
die ganze strecke ohne hinzufallen.
ich war völlig geplättet und fing erst einmal an zu heulen.
den ganzen nachmittag spielten wir dann noch "hinstellen - loslaufen". das bienenkindlein quietschte vor vergnügen, und ich ... ja, ich war glücklich.
richtig glücklich.
*die bienenkönigin nimmt sich mal noch ein taschentuch*
Donnerstag, 24. August 2006
"beruf: lehrer"
was ist schon ein dritter krippeneingewöhnungstag (tolles wort, nicht) gegen das, was mich in fünf jahren erwartet...
heute abend habe ich gesehen, wie die realität an staatlichen realschulen aussieht.
gute nacht, deutsches bildungssystem.
heute abend habe ich gesehen, wie die realität an staatlichen realschulen aussieht.
gute nacht, deutsches bildungssystem.
Dienstag, 22. August 2006
vermessen
ist es vermessen, nach zwei tagen eingewöhnungszeit bereits erleichtert und hoffnungsfroh zu sein? ich bin es jedenfalls, und es ist, als ob mir tausend mühlsteine vom herzen fielen...: denn auch heute war alles wunderbar unkompliziert.
ich muss zuvor gestehen, dass dem bienenkindlein heute einiges zugemutet wurde: erst morgens die handwerker im haus, dann in die krippe, am nachmittag besuch von zwei freunden bis zum abendessen.
zweiter krippentag bedeutete: weder geweine noch geschrei, sondern "nur" noch ängstliches zögerliches abtasten zu beginn, nicht-in-den-raum-gehen-wollen, dazu ein ausgeprägtes "fass-mich-nicht-an"-verhalten. aber alles normal und durchaus bienenkind-typisch.
dank der wirklich liebevollen und einfühlsamen art der erzieherinnen taute das eis aber heute noch schneller als gestern, und nach ca. 15 minuten saß das bienenkindlein quietschvergnügt auf dem boden und spielte, krabbelte mal dahin, mal dorthin, schaute begeistert-fröhlich den anderen kindern zu, "redete", lachte sein "pruste-lachen" und wirkte rundum zufrieden.
für eine ganze (für mich vermutlich längere) zeit vergaß er, dass ich überhaupt da war.
er ließ sich sogar - heutiger höhepunkt - für ca. 10 minuten von t. (zu der er sich scheinbar am meisten hingezogen fühlt) in den waschraum und in den flur führen; und als er wieder um die ecke bog und mich sah, freute er sich, aber mehr nach dem motto: "achja, mama ist ja auch da."
mutterherz, was willst du mehr.
es ist einfach unglaublich gut zu sehen, wie wohl er sich dort zu fühlen scheint.
morgen werden es nun schon 2,5 stunden sein.
see you tomorrow.
ich muss zuvor gestehen, dass dem bienenkindlein heute einiges zugemutet wurde: erst morgens die handwerker im haus, dann in die krippe, am nachmittag besuch von zwei freunden bis zum abendessen.
zweiter krippentag bedeutete: weder geweine noch geschrei, sondern "nur" noch ängstliches zögerliches abtasten zu beginn, nicht-in-den-raum-gehen-wollen, dazu ein ausgeprägtes "fass-mich-nicht-an"-verhalten. aber alles normal und durchaus bienenkind-typisch.
dank der wirklich liebevollen und einfühlsamen art der erzieherinnen taute das eis aber heute noch schneller als gestern, und nach ca. 15 minuten saß das bienenkindlein quietschvergnügt auf dem boden und spielte, krabbelte mal dahin, mal dorthin, schaute begeistert-fröhlich den anderen kindern zu, "redete", lachte sein "pruste-lachen" und wirkte rundum zufrieden.
für eine ganze (für mich vermutlich längere) zeit vergaß er, dass ich überhaupt da war.
er ließ sich sogar - heutiger höhepunkt - für ca. 10 minuten von t. (zu der er sich scheinbar am meisten hingezogen fühlt) in den waschraum und in den flur führen; und als er wieder um die ecke bog und mich sah, freute er sich, aber mehr nach dem motto: "achja, mama ist ja auch da."
mutterherz, was willst du mehr.
es ist einfach unglaublich gut zu sehen, wie wohl er sich dort zu fühlen scheint.
morgen werden es nun schon 2,5 stunden sein.
see you tomorrow.
der erste krippentag...
... verlief unerwartet gut.
man könnte es vielleicht aber auch erst einmal als harmloses aufwärmtraining bezeichnen.
wir hatten uns auf eine stunde festgelegt, und in dieser einen stunde spielte das bienenkind - natürlich nach anfänglichem gebrüll und geweine - ausgesprochen selbstvergessen bereits mit einem anderen kind und mit der erzieherin t. (ich werde alle namen abkürzen) t. war ungeheuer lieb und einfühlsam, ließ meinem sohn alle zeit der welt, sich in der neuen umgebung zurecht zu finden. anfänglich hing ungefähr fünf minuten lang mein kindlein wie eine klette an mir, dann stellte er sich neben mich hin, hielt sich noch an meinem bein fest, um dann schließlich schritt für schritt im wahrsten sinne des wortes die räume zu erkunden. irgendwann setzte sich t. neben uns und fing an, mit ihm zu spielen; er schaute immer wieder zu ihr hoch und "redete" mit ihr. ich fasste mir ein herz und entfernte mich meter für meter von ihm, bis ich sogar im (vom spielezimmer einsehbaren) nachbarraum mit den anderen (netten) eltern einen kaffee trinken konnte.
als ich nach einer stunde zu ihm hinging und ihm sagte, wir müssten jetzt tschüss sagen und winke-winke machen, um nach hause zu gehen, fing er an zu quengeln und weinte schließlich beim jacke-anziehen.
wer hätte das gedacht.
heute fühlte ich, dass vielleicht alle meine sorgen und ängste unbegründet sind.
dass das band, das unsichtbare (wie recht du hast, sonne), ein so starkes ist, nicht brüchig werden kann, gar zerreißen. dass es eben ganz viel aushält.
ich werde weiter berichten.
ansonsten habe ich heute noch im akkord kuchen gebacken, das wohnzimmer geputzt (die handwerker kommen morgen, und irgendwie ist mir immer wohler, wenn alles einigermaßen herzeigbar ist, auch wenn es ja wieder eingedreckt wird, eigentlich schizophren...), mit dem bienenkindlein bis zu (meiner) erschöpfung rumgetobt.
bin jetzt hundemüde.
achja, und wir haben festgestellt, dass das bienenkind kein roggenbrot mag. die allabendliche essensnörgelei und -quälerei hätten wir uns wochenlang sparen können, wären wir nur eher dahinter gekommen. als ich ihm nämlich zwei wurst-toast-brote machte, schlang er alles hinunter und schaute uns hinterher glückselig an.
bienenkindessen des tages: teewurst-toastbrot und blaubeeren-nachtisch.
mama des tages: ich.
lied des tages: long long way to go
man könnte es vielleicht aber auch erst einmal als harmloses aufwärmtraining bezeichnen.
wir hatten uns auf eine stunde festgelegt, und in dieser einen stunde spielte das bienenkind - natürlich nach anfänglichem gebrüll und geweine - ausgesprochen selbstvergessen bereits mit einem anderen kind und mit der erzieherin t. (ich werde alle namen abkürzen) t. war ungeheuer lieb und einfühlsam, ließ meinem sohn alle zeit der welt, sich in der neuen umgebung zurecht zu finden. anfänglich hing ungefähr fünf minuten lang mein kindlein wie eine klette an mir, dann stellte er sich neben mich hin, hielt sich noch an meinem bein fest, um dann schließlich schritt für schritt im wahrsten sinne des wortes die räume zu erkunden. irgendwann setzte sich t. neben uns und fing an, mit ihm zu spielen; er schaute immer wieder zu ihr hoch und "redete" mit ihr. ich fasste mir ein herz und entfernte mich meter für meter von ihm, bis ich sogar im (vom spielezimmer einsehbaren) nachbarraum mit den anderen (netten) eltern einen kaffee trinken konnte.
als ich nach einer stunde zu ihm hinging und ihm sagte, wir müssten jetzt tschüss sagen und winke-winke machen, um nach hause zu gehen, fing er an zu quengeln und weinte schließlich beim jacke-anziehen.
wer hätte das gedacht.
heute fühlte ich, dass vielleicht alle meine sorgen und ängste unbegründet sind.
dass das band, das unsichtbare (wie recht du hast, sonne), ein so starkes ist, nicht brüchig werden kann, gar zerreißen. dass es eben ganz viel aushält.
ich werde weiter berichten.
ansonsten habe ich heute noch im akkord kuchen gebacken, das wohnzimmer geputzt (die handwerker kommen morgen, und irgendwie ist mir immer wohler, wenn alles einigermaßen herzeigbar ist, auch wenn es ja wieder eingedreckt wird, eigentlich schizophren...), mit dem bienenkindlein bis zu (meiner) erschöpfung rumgetobt.
bin jetzt hundemüde.
achja, und wir haben festgestellt, dass das bienenkind kein roggenbrot mag. die allabendliche essensnörgelei und -quälerei hätten wir uns wochenlang sparen können, wären wir nur eher dahinter gekommen. als ich ihm nämlich zwei wurst-toast-brote machte, schlang er alles hinunter und schaute uns hinterher glückselig an.
bienenkindessen des tages: teewurst-toastbrot und blaubeeren-nachtisch.
mama des tages: ich.
lied des tages: long long way to go
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